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Start für weitere Forschungstätigkeit zum Thema Network-Slicing ADVA und BT mit gemeinsamer Demo auf MWC

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Wie lassen sich 5G-Network-Slices über die Netze mehrerer Betreiber realisieren? Genau das wollen ADVA und BT gemeinsam auf dem heute beginnenden Mobile World Congress demonstrieren.

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Die gezeigte Plattform setzt auf ADVAs Ensemble Connector sowie Produkte der „ADVA FSP 150“-Familie.
Die gezeigte Plattform setzt auf ADVAs Ensemble Connector sowie Produkte der „ADVA FSP 150“-Familie.
(Bild: ADVA)

Für den heute beginnenden Mobile World Congress (MWC) plant Netzausrüster ADVA Optical Networking (ADVA) eine Vorführung in Zusammenarbeit mit TK-Anbieter BT. Damit wolle man nicht nur das Network-Slicing in 5G-Multi-Layer-Netzen vorführen; zugleich markiere die Demonstration auch den Beginn einer langfristigen, gemeinsamen Forschungstätigkeit zum Thema.

Auf dem MWC wollen die beiden Unternehmen insbesondere zeigen, wie Edge Computing und Slicing-Verfahren neue 5G-Anwendungen unterstützen können. Hierzu zählt ADVA etwa autonome Fahrzeuge, die eine hochverfügbare Infrastruktur mit niedrigen Signallaufzeiten (Ultra-Reliable Low-Latency Communications, uRLLC) benötigten.

Um den Nutzen von Edge-Computing darzustellen setzen die Anbieter auf ADVAs Virtualisierungsplattform Ensemble Connector sowie Produkte der „ADVA FSP 150“-Familie. Auf dieser Basis werden virtuelle Netzfunktionen (VNFs) bereitgestellt, darunter Evolved Packet Core-Komponenten und virtuelle RANs. Mit diesem Ansatz ließen sich Signallaufzeiten, Komplexitäten sowie Markteinführungszeiten erheblich reduzieren – und die Dichte von Funkzellen deutlich erhöhen.

Der Showcase soll zudem vorführen, wie sich Network-Slices mittels einer durchgängigen Orchestrierung über die Netze mehrerer Betreiber realisieren lassen. Auf diese Weise könnten sowohl Anbieter von Diensten zur Datenübertragung im Fronthaul-, Backhaul- und Kern-Netz als auch Edge-Hosting Anbieter Teil eines 5G Multi-Layer Slices werden.

Schließlich spiele auch die G.metro-Technologie von ADVA eine zentrale Rolle bei der Vorführung. Damit werden einzelnen Basisstationen automatisiert unterschiedliche DWDM-Wellenlängen zugeteilt, was die Wirtschaftlichkeit optischer Zugangsnetze deutlich verbessere. Darüber hinaus werde die Performance jedes virtuellen Netzes durch ständige Kontrolle der einzelnen Network-Slices sichergestellt.

Als weitere Technologiepartner der Demo nennt ADVA die Unternehmen 6WIND, Accelleran, Athonet, Lumina Networks, Mavenir und Spirent. Der MWC 2018 findet vom 26. Februar bis 1. März in Barcelona statt.

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