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OpenFlow für Rechenzentrumskonnektivität und Cloud-Zugang ADVA Optical Networking tritt ONF bei

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

TK-Ausrüster ADVA Optical Networking ist der Optical Networking Foundation (ONF) beigetreten und will Technologien für Software-Defined Networking (SDN) in optischen Netzen weiterentwickeln.

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Bereits vor einigen Monaten hatte ADVA eine gemeinsame OpenFlow-Steuerung für Paketebene und optische Netzebene präsentiert.
Bereits vor einigen Monaten hatte ADVA eine gemeinsame OpenFlow-Steuerung für Paketebene und optische Netzebene präsentiert.

Bereits vor einiger Zeit hatte ADVA Optical Networking (ADVA) gezeigt, wie eine gemeinsame OpenFlow-Steuerung für Paketebene und optische Netzebene künftig für effizientere Cloud-Dienste sorgen könnte. Jetzt will der Anbieter derlei Techniken als Mitglied der ONF weiterentwickeln. Die ONF ist ein Zusammenschluss mehrerer Anbieter, der sich der Weiterentwicklung und Standardisierung von SDN sowie OpenFlow verschrieben hat.

Christoph Glingener, CTO bei ADVA Optical Networking, glaubt: SDN und OpenFlow konnten ihr Potenzial bereits in Rechenzentren beweisen. Künftig solle SDN jedoch die Grenzen einzelner Standorte überwinden. Hierfür sei es nötig, SDN nicht nur auf Paketebene zu entwickeln, sondern auch leitungsvermittelte Verbindungen (Circuit Switched Optical Networks) zu betrachten.

Jörg-Peter Elbers, ADVA-Vizepräsident für den Bereich Advanced Technology, führt dem entsprechend aus: "In einer Cloud-zentrischen Welt wird SDN zweifelsohne eine wichtige Rolle bei Rechenzentrumskonnektivität und Cloud-Zugang spielen. Um diesen Übergang zu erleichtern werden wir uns bei der ONF vordergründig auf optische Transporttechnologien für hohe Kapazitäten und geringe Latenzen konzentrieren."

Weitere Aspekte zur eigenen Sichtweise auf SDN hat ADVA in einem Video-Interview (YouTube) zusammengestellt.

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