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ADVA FSP 150 Carrier Ethernet Lösung wird mit NID erweitert ADVA konkretisiert NFV-Strategie

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Als Teil der jetzt verkündeten NFV-Strategie erweitert ADVA Optical Networking (ADVA) die "ADVA FSP 150 Carrier Ethernet Lösung" mit neuen Network Interface Devices (NID). Der Hersteller bekennt sich dabei zu offenen Ansätzen.

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Service Provider rollen virtualisierte Netzdienste bei Enterprise-Kunden über Demarcation Devices aus, die auf Serverkapazitäten im Rechenzentrum zurückgreifen.
Service Provider rollen virtualisierte Netzdienste bei Enterprise-Kunden über Demarcation Devices aus, die auf Serverkapazitäten im Rechenzentrum zurückgreifen.
(Bild: ADVA/YouTube )

Wie ernst es ADVA mit dem Thema Network Functions Virtualization (NFV) ist, hat der Anbieter in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Vorführungen bekräftigt – gezeigt wurden die Virtualisierung von Netzelemente am Kundenstandort sowie die Virtualisierung im Anbindungsnetz von Mobilfunkbasisstationen. Jetzt konkretisiert ADVA die eigene NFV-Strategie.

Demnach werde die "ADVA FSP 150 Carrier Ethernet Lösung" mit einer Reihe neuer NID erweitert. Über die Netzabschlusstechnik lassen sich mehrere virtuelle Netzfunktionen gleichzeitig ausführen. Spezialisierte Hardware wird hinfällig, Service Provider stellen die entsprechenden Funktionen per Knopfdruck auf Servern in Rechenzentren zur Verfügung.

ADVA wirbt mit einem industrieweit einzigartig geradlinigen und zuverlässigen Weg zu einem serviceorientierten Netz. Das beinhalte auch Funktionen für vereinfachten Betrieb sowie verbesserte Administration und Wartung – damit schließe man die Lücke zwischen virtuellen und physischen Netzfunktionen und garantiere maximale Leistung im Netz, unabhängig von den Software-Anwendungen, die gerade betrieben werden. Eine erweiterte Palette an Sicherheitsfunktionen adressiere derweil die immer undeutlicheren Grenzen zwischen den Netzdomänen von Kunden sowie Betreibern und gebe beiden Seiten höchste Sicherheit.

Schließlich betont ADVA ein Prinzip der Offenheit: Die Architektur der Lösung basiere auf offenen Standards und sei nicht auf herstellerspezifische Orchestrierungslösungen beschränkt. Stephan Rettenberger, Vice President, Marketing bei ADVA Optical Networking, betont: "Wir sind auch ein fundamentaler Verfechter von Offenheit im Netz und unterstützen offene Software im Virtualisierungs-Layer. Bei uns werden Kunden nicht durch proprietäre Netzintegrationsschnittstellen limitiert. Bei uns gibt es keine Einschränkungen, keine auferlegten Beschränkungen. Nur Offenheit. Letztlich ist es diese Verpflichtung zu Offenheit und die damit verbundenen Flexibilität bezüglich Server-Allokation, die unseren gesamten NFV-Prozess getrieben hat."

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