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Service Assurance für NFV ADVA integriert Server in FSP 150 ProVM

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

In der FSP 150 ProVM kombiniert ADVA Optical Networking (ADVA) Netzabschlusstechnik für Carrier Ethernet 2.0 und IP-Dienste mit einem Server samt Storage. So können virtuelle Netzwerkfunktionen lokal vorgehalten werden.

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ADVA verspricht ein einzigartiges Service-Assurance-Konzept für den integrierten Server und das Verbindungsnetz.
ADVA verspricht ein einzigartiges Service-Assurance-Konzept für den integrierten Server und das Verbindungsnetz.
(Bild: ADVA)

Bereits im Juni hatte ADVA einen Netzwerkabschluss für NFV (Network Function Virtualization) vorgestellt. Die jetzt als FSP 150 ProVM präsentierte Lösung geht noch einen Schritt weiter und ergänzt die damals präsentierte Demarkationstechnik um einen integrierten NFV-Server samt Storage.

Der Anbieter verspricht ein „einzigartiges Service-Assurance-Konzept für den integrierten Server und das Verbindungsnetz“. Virtualisierte Netzwerkfunkionen könnten so in Carrier-Grade-Qualität im Zugangsnetz bereitgestellt werden. Tk-Dienstleister sollen die Dienstgüte über ein hardwaregestütztes Monitoring sicherstellen.

Die ADVA FSP 150 ProVM kann über offene Schnittstellen mit Steuerungs- und Managementsystemen integriert werden. Unterstützt werden dabei OpenFlow, OpenStack und Netconf/YANG.

Sicherheitsrisiken beim Einsatz von Open-Source Software und standardisierten Netzkomponenten will ADVA mit der ConnectGuard-Technologie begegnen. Der Ansatz schütze Netz und Daten durch robuste Verschlüsselungsverfahren, beuge Manipulationen vor und trenne unterschiedliche Datenströme durch Zugriffskontrolllisten.

Per Syncjack ermögliche die ADVA FSP 150 ProVM zusätzlich die Verteilung und Überwachung von Takt- und Synchronisierungsinformationen. Das sei für den Einsatz in einem virtualisierten Mobilfunkzugangsnetz von entscheidender Bedeutung.

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