Netzabschluss- und Syn­chro­ni­sa­tions­pro­duk­te sind interoperabel

ADVA bei Tests von EANTC erfolgreich

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das OSA 5401 Syncplug ist eines der Produkte von ADVA, die die Interoperabilitätstests von EANTC bestanden haben.
Das OSA 5401 Syncplug ist eines der Produkte von ADVA, die die Interoperabilitätstests von EANTC bestanden haben. (Bild: ADVA)

Das European Advanced Networking Test Center (EANTC) hat die Interoperabilität von Netzabschluss- und Synchronisationsprodukten von ADVA geprüft und bestätigt. Dies betrifft sowohl die Schnittstellen NETCONF/YANG und OpenFlow sowie Modelle der OSA-Serien.

Nach Angaben von ADVA Optical Networking hat das EANTC in einem Vorzeigetest mit mehreren Anbietern nachgewiesen, dass die beiden Schnittstellen NETCONF/YANG und OpenFlow, die bei den Carrier-Ethernet-Netzabschlussgeräten des Unternehmens zum Einsatz kommen, interoperabel sind. Zudem seien im Rahmen verschiedener Anwendungsfälle die OSA-5421-Grandmaster-Clocks sowie das OSA 5401 Syncplug ausführlich getestet worden. Das EANTC habe bestätigt, dass die Bereitstellung präziser Frequenz- und Phaseninformationen sowie die Synchronisation mit Geräten anderer Anbieter perfekt funktionieren würden.

„Dass wir unsere Ausrüstung den strengen Tests von EANTC unterzogen haben, belegt, dass wir es mit offenen Schnittstellen und Interoperabilität ernst meinen. Die Ergebnisse zeigen, dass Netzbetreiber unsere Technologien beliebig kombinieren können. Unsere Produkte FSP 150, OSA 5421 und OSA 5401 bieten maximale Freiheit bei der Implementierung branchenführender Lösungen“, erklärt Ulrich Kohn, Leiter im technischen Marketing bei ADVA Optical Networking. „Wir meinen, dass Kunden nicht auf einzelne Anbieter festgelegt oder eine aufwendige Netzwerkintegration mit proprietären Schnittstellen angewiesen sein sollten. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von NFV und SDN spielen offene Schnittstellen und standardisierte Protokolle eine immer größere Rolle. Gleichzeitig gewinnt NETCONF/YANG weiter an Bedeutung. Darum wollten wir die erweiterten Integrationsfähigkeiten des Protokolls mit unserer Technologie zur Netzwerkdemarkation, die für SDN- und NFV-basierte Netzwerke optimiert wurde, unter Beweis stellen.“

„Für Mobilfunkbetreiber, die Dienste der nächsten Generation bereitstellen möchten, ist die Synchronisation eine zentrale Herausforderung. Eine Migration hin zu LTE-TDD- und LTE-A-Netze setzt extrem präzise Frequenz- und Phaseninformationen voraus“, erklärt Christoph Glingener, CTO, ADVA Optical Networking. „Eine Aufrüstung der vorhandenen Infrastruktur mit Assistant Partial Timing Support (G.8275.2) als Overlay-Lösung ist für Netzbetreiber die günstigste Methode, um die Vorteile neuer Innovationen im Bereich Mobilfunktechnik nutzen zu können. Dabei spielt Interoperabilität eine zentrale Rolle. Es gibt keinerlei Zweifel: Um die extrem präzise Phasenverteilung zu ermöglichen, die von Mobilfunkbasisstationen benötigt wird, muss unsere Technologie zusammen mit Ausrüstung anderer Anbieter einwandfrei funktionieren. Die erfolgreichen Tests von EANTC belegen, dass wir in den Netzen von morgen für ausreichend Performance sorgen und Netzbetreibern dabei helfen können, das Potenzial ihrer vorhandenen Investitionen optimal zu nutzen.“

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