Appshape-Technologie soll Application Delivery beschleunigen, vereinfachen und optimieren

ADC Fabric – Radwares nächster Schritt der VADI-Strategie

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Nach Angaben von Radware unterstützt Alteon 10000 bis zu 480 vADCs mit bis zu 80 GBit/s Durchsatz.
Nach Angaben von Radware unterstützt Alteon 10000 bis zu 480 vADCs mit bis zu 80 GBit/s Durchsatz.

Die nächste Phase der Radware-Strategie Virtual Application Delivery Infrastructure (VADI) 2.0 umfasst Application-Delivery-Controller-Plattformen (ADC), erweiterte Rechenzentrums- und Managementfunktionen, vollständige Unterstützung für Hypervisoren sowie die Appshape-Technologie als Basis der ersten Application Delivery Fabric.

Mit ADC Fabric lassen sich Radware zufolge physische ADCs vollständig als Services anbieten – unabhängig von den individuellen IT-Ressourcen der einzelnen Unternehmen. Es seien keine zwei identischen ADC Appliances mehr nötig, um Redundanz sicherzustellen, ADC-übergreifende Formfaktorpaare sorgten für hohe Skalierbarkeit und Widerstandsfähigkeit.

Durch den Einsatz der ADC Fabric in virtuellen Rechenzentren könnten IT-Verantwortliche die Features von virtuellen ADCs (vADCs) für einzelne Anwendungen nutzen und dem Kundenbedarf anpassen. Radware prognostiziert dadurch mehr Agilität und Mobilität, bessere Fehlerkontrolle, höhere Anwendungs-Performance sowie eine einwandfreie Erfüllung von Service Level Agreements.

Appshape-Technologie

Die Appshape-Technologie von Radware ist wesentlicher Bestandteil der ADC Fabric und soll dafür sorgen, dass sich die Infrastruktur des Rechenzentrums den spezifischen Kundenanforderungen minutiös anpasst. Appshape zielt auf die umfassende Beschleunigung, Vereinfachung und Optimierung der Application Delivery ab. Mit den Funktionen von Appshape würden sich Radware zufolge Installationszeiten für die Anwendungen und Testphasen um das bis zu 100-Fache und Investitionskosten um bis zu 86 Prozent reduzieren lassen.

Speziell kreierte Templates für Anwendungen bekannter Hersteller wie Microsoft, SAP und Oracle würden eine Konfiguration der Optionen des ADC für die individuellen Zwecke der IT-Manager ermöglichen. Außerdem könnten Mitarbeiter über das ganze Rechenzentrum hinweg auf Templates zugreifen und diese jederzeit abrufen. Screens sollen das Reporting und Management erleichtern und für eine bessere Erfassung und mehr Visibilität bei den anwendungsbezogenen Service Level Agreements, bei der Performance sowie den Compliance-Richtlinien sorgen.

Alteon 5224 und Alteon 10000

Alteon 5224, die für mittelgroße Unternehmen geeignete Erweiterung der Alteon-Produktlinie, läuft auf Basis der Konsolidierungsplattform ADC-VX von Radware und bietet Nutzern eine On-Demand-Lösung, die nach Herstellerangaben bis zu 24 vADC-Einheiten mit einem Durchsatz zwischen einem und 14 GBit/s unterstützen kann. Die On-Demand-Lösung aus ADC-VX und Alteon 10000 soll bis zu 480 vADCs mit bis zu 80 GBit/s Durchsatz unterstützen. Laut Radware stellt Alteon 10000 Hochverfügbarkeit, SLA-Integrität sowie Performance mit Multi-Tenant-Unterstützung sicher – unabhängig davon, ob die Anwendungen, für Unternehmen oder den einzelnen Kunden oder von Cloud-, Netz- oder Hosting-Providern bereitgestellt werden.

Alteon VA-Support und Interoperabilität mit vDirect

Alteon VA basiert auf vADC und versteht sich als virtuelle Appliance innerhalb einer virtualisierten Server-Infrastruktur. Zusätzlich zu VMware ESX/ESXi wird das Produkt für diverse Hypervisoren angeboten, einschließlich KVM, Microsoft Hyper-V und Open Xen.

Das vDirect-Plug-in sowie SDK sollen die schnelle Integration von ADC Fabric in virtuellen und cloudbasierenden Managementsystemen im Rechenzentrum ermöglichen. Das Plug-in liefere alle Bausteine und Schnittstellen, die für ein System nötig seien, um sämtliche vADCs und IT-Funktionen innerhalb eines virtuellen Rechenzentrums bereitstellen, außer Betrieb nehmen, konfigurieren und kontrollieren zu können. Zusätzlich zum vCenter Orchestrator unterstützt vDirect den vCloud Director von VMware. Damit könnten virtuelle Anwendungen innerhalb von vCloud Umgebungen schneller bereitgestellt und virtuelle ADC-Komponenten einfacher integriert werden.

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