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Avocent-KVM-Switches sollen für erhöhte Sicherheit sorgen Acht-Port-KVM-Switches mit NIAP-EAL2+-Zertifikat

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Avocent-Switchview-Modelle SC 680 und 780 sind laut Emerson Network Power die branchenweit ersten Acht-Port-KVM-Switches mit Zertifizierung gemäß NIAP (National Information Assurance Partnership) EAL2+ (Evaluation Assurance Level).

Emerson Network Power bietet Avocent-Switches für NIAP-EAL 2+-konforme Systeme an.
Emerson Network Power bietet Avocent-Switches für NIAP-EAL 2+-konforme Systeme an.

Die Modelle Avocent Switchview SC 680 und 780 sollen den Zugriff auf sichere und unsichere Netzwerke unter vollständiger Separierung vertraulicher Daten ermöglichen. Nach Herstellerangaben wurde die Switch-Serie speziell entwickelt, um unerwünschten Datenverkehr zwischen den angeschlossenen Rechnern praktisch unmöglich zu machen – ein wichtiger Faktor für Installationen mit höchsten Sicherheitsanforderungen.

Vor der Einführung eines nach EAL2+ zertifizierten Acht-Port-Switches nutzten einige Unternehmen eine Kombination aus mehreren Switches (z. B. zwei Switches mit jeweils vier Ports, sodass bis zu sieben Ports zur Verfügung standen). Diese war anfällig für Bedienungsfehler. Emerson Network Power zufolge kann die KVM-Switch-Serie mit den Modellen Avocent Switchview SC 680 und 780 die Wahrscheinlichkeit von Anwenderfehlern reduzieren und Platz sparen. „Bei einem Integrationsprojekt im US-amerikanischen Verteidigungsministerium konnten wir dank der sicheren KVM-Switches von Avocent Switchview ein mit NIAP EAL 2+ konformes System erstellen und den Platzbedarf für Switches um etwa die Hälfte reduzieren. Die Installation verlief problemlos. Mit dem Switch erhielten wir Zugriff auf sieben verschiedene Systeme, ohne die Konformität mit dem Standard EAL2+ zu gefährden“, berichtet Pat Morgan, President bei FSPS, Inc.

Die KVM-Switch-Serie mit Avocent Switchview SC 680 und 780 bietet laut Hersteller mehrere physische Sicherheitsebenen und kontrollierte USB-Konnektivität. Anwender könnten bis zu acht Workstations mit unterschiedlicher Sicherheitsklassifizierung über nur eine Tastatur, einen Monitor und eine Maus steuern, ohne die Sicherheit im Netzwerk zu gefährden.

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