Patentierte Technologie soll für mehr Durchsatz und Reichweite sorgen 802.11n-Access-Point mit adaptivem Antennenarray

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ruckus Wireless bietet ab sofort den 802.11n-Access-Point Zoneflex 7341 mit integrierter adaptiver Antennenarray-Technologie an. Das Gerät für bis zu 100 gleichzeitige Benutzer ist für mittelständische Unternehmen ausgelegt, arbeitet im 2,4-GHz-Frequenzband, unterstützt zwei gleichzeitige Spatial-Streams und erreicht damit eine Wi-Fi-Kapazität von 300 MBit/s.

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Mit der Zoneflex-Serie 7300 bietet Ruckus Wireless Singleband- und Dualband-Geräte an.
Mit der Zoneflex-Serie 7300 bietet Ruckus Wireless Singleband- und Dualband-Geräte an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ruckus Wireless sieht im Zoneflex 7341 einen geeigneten Access Point für Schulen, Hotels, Krankenhäuser, Kliniken und Einzelhändler. Das Singleband-Gerät (2,4 GHz) mit einem PoE-fähigen Port (802.3af Power-over-Ethernet) verfügt über ein integriertes patentiertes adaptives Antennenarray, das die Reichweite und Zuverlässigkeit der Signale deutlich steigern soll. Der Zoneflex 7341 könne nahezu überall montiert und als eigenständiger Access Point sowie als Teil eines zentral verwalteten WLAN-Systems betrieben werden.

Signalverstärkung und Schutzfunktionen

Das integrierte Antennenarray ermöglicht dem Hersteller zufolge eine Signalverstärkung von 4 dBi für eine größere Reichweite. Die automatische Abwehr von Funkstörungen soll für eine zusätzliche Signalverstärkung von 10 dBi sorgen. Zur Abwehr von Paketverlusten bei gleichzeitig beständiger Wi-Fi-Leistung über Distanzen arbeitet der Access Point mit Dynamic Beamforming und Beam Steering. Außerdem werden WPA2- und AES-Verschlüsselung sowie IP-Multicast-Streaming unterstützt.

40 Prozent höherer Durchsatz

Nach Angaben von Ruckus Wireless schnitten die Access Points der Zoneflex-Serie 7300 in Vergleichstests mit 802.11n-Konkurrenzprodukten mit einem um bis zu 40 Prozent höheren Durchsatz im Nah- und Fernbereich ab. In weiteren Tests mit unterschiedlichen Ausrichtungen von Notebooks sollen die Geräte im Vergleich zu High-End-Access-Points eine zwei- bis vierfache Durchsatzverbesserung gezeigt haben. In den Zoneflex-Access-Points ist das patentierte und softwaregesteuerte Multiantennenarray BeamFlex integriert, das Wi-Fi-Signale auf Paketbasis über die Signalpfade mit der besten Leistung lenken soll. Bei sich ändernden Funkumgebungen würden die Geräte automatisch die besseren Signalpfade auswählen, um die Leistung zu steigern und Paketverluste zu vermeiden.

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