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Mehr Glasfaserverbindungen auf engem Raum 5G-fähige Konnektivitätslösungen für den Glasfaserausbau

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Miniaturisierte 5G-fähige Terminals und Steckverbinder von Corning sollen Netzbetreiber dabei unterstützen, den steigenden Bedarf an Bandbreite zu decken. Die „Evolv speziell geschützte Anschlusstechnik mit Pushlok-Technologie“ sei für mehr Glasfaserverbindungen auf engem Raum konzipiert.

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Dank „Evolv speziell geschützter Anschlusstechnik mit Pushlok-Technologie“ können Netzbetreiber mehr Glasfasern auf engem Raum miteinander verbinden.
Dank „Evolv speziell geschützter Anschlusstechnik mit Pushlok-Technologie“ können Netzbetreiber mehr Glasfasern auf engem Raum miteinander verbinden.
(Bild: Corning)

Da durch Videostreaming, Telearbeit, E-Commerce und damit verbundene Anwendungen die Anforderungen an Bandbreite weiter steigen, müssen Netzbetreiber mehr Glasfaserkabel in räumlich beengten Umgebungen einsetzen, so Corning. Dieser Bedarf werde sich mit künftigen 5G-Installationen weiter erhöhen.

Die Ingenieure von Corning haben die Evolv-Lösungen entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die speziell geschützten Pushlok-Steckverbinder seien nur halb so groß wie die bisherigen Stecker und könnten an bis zu viermal kleineren Terminals angeschlossen werden. Die verringerte Größe ermögliche es Netzbetreibern, ihre Kosten zu senken und der Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsverbindungen stets einen Schritt voraus zu sein.

„Mit den Evolv-Lösungen und der Pushlok-Technologie unterstützt Corning seine Kunden, Hindernisse bei der Errichtung von 5G-fähigen Netzwerken abzubauen,” sagt Bob Whitman, Vice President Market Development, Carrier Networks bei Corning Optical Communications. „Immer häufiger müssen Installateure Glasfasern an Stellen montieren, die ursprünglich nicht für die heutige Verbindungsdichte ausgelegt waren – und alle Netzbetreiber wollen die Glasfaser immer schneller und wirtschaftlicher einsetzen. Deshalb werden sie unsere miniaturisierten Lösungen ausgesprochen nützlich finden, wo immer sie diese einsetzen.”

Corning zufolge bieten die Evolv-Lösungen Netzbetreibern folgende Vorteile:

  • Vielseitigkeit und Kosteneffizienz: Die Terminals seien kompakt, einfach zu installieren und könnten direkt im Boden vergraben, an einem Mast, einer Fassade oder an einem Stahlseil montiert eingesetzt werden. Netzbetreiber könnten bis zu 500 Euro pro Standort sparen, indem sie die Größe von Muffenschächten und Sockeln verringern, vorhandene Infrastruktur wiederverwenden, die Gebühren für die Anbringung an Masten senken und die Genehmigungsprozesse effizienter gestalten.
  • Optik und Design: Netzbetreiber könnten Terminals für jede Art von Glasfasernetzwerken mit minimaler visueller Beeinträchtigung einsetzen, was die Genehmigungszeit durch lokale und kommunale Behörden verkürzen könne.
  • Einfache Installation: Die Pushlok-Technologie ermögliche eine einfache einhändige Dropkabel-Installation mit haptischer und akustischer Rückmeldung. Evolv-Terminals würden die Installation oberirdischer Kabelführungen und an Fassaden vereinfachen und so die Nutzung bestehender Leitungsrohre und Kabelschächte verbessern.

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