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Damit durchleuchten Administratoren Netzwerke gründlich 5 OpenSource- und Freeware-Tools für mehr Sicherheit im Netzwerk

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit zahlreichen Tools können sich Administratoren einen schnellen Überblick über den Netzwerk-Status verschaffen, Angreifer aufspüren und Angriffe verhindern. Sehr gute Werkzeuge sind schnell einsetzbar, unkompliziert in der Bedienung und liefern aussagekräftige Ergebnisse – und einige sind dabei sogar kostenfrei.

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Auch mit kostenlosen Werkzeugen kann man seine Netzwerke professionell im Auge behalten.
Auch mit kostenlosen Werkzeugen kann man seine Netzwerke professionell im Auge behalten.
(Bild: Joelle M - Fotolia.com)

Mit dem Befehlszeilen-Tool Fing lassen sich alle IP-Adressen im Netzwerk anzeigen. Administratoren müssen das Tool nur aufrufen, den Scanvorgang starten und können anschließend das Ergebnis überprüfen. So ist schnell ersichtlich ob es unbekannte oder fremde Geräte im Netzwerk gibt. Das Tool steht nicht nur für Windows, Linux und Mac OS zur Verfügung, sondern auch für Android und iOS. Das heißt, auch unterwegs lassen sich schnelle Analysen zu Netzwerken erstellen.

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Microsoft bietet ein Tool an mit dem Administratoren Rechner im Netzwerk darauf hin überprüfen können, ob alle notwendigen Sicherheitseinstellungen gesetzt und alle wichtigen Patches installiert sind. Der Microsoft Baseline Security Analyzer steht im Downloadcenter kostenlos zur Verfügung. Mit dem Tool scannen Sie auf Wunsch auch mehrere Rechner im Netzwerk. Sie erhalten außerdem Tipps, wie Sie vorhandene Sicherheitslücken schließen können und welche Aktualisierungen auf welchen Rechnern fehlen.

Mit dem kostenlosen Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) bietet Microsoft darüber hinaus ein Zusatztool an, mit dem Administratoren Server und Arbeitsstationen über Richtlinien zentral absichern können. Das Toolkit setzt Sicherheitseinstellungen von Computern auf die von Microsoft empfohlenen Einstellungen und kann Windows im Netzwerk vor Angriffen schützen. In größeren Unternehmen lässt sich EMET auch an System Center Configuration Manager anbinden. Außerdem lässt sich der Client auch mit Gruppenrichtlinien im Netzwerk verteilen. Administratoren, die sich näher mit dem Toolkit befassen wollen, können sich ein Lernvideo im Microsoft Security TechCenter ansehen.

WLANs im Griff behalten und Sicherheit analysieren

Der Wireless Network Watcher von Nirsoft zeigt alle Geräte in einem WLAN an. Das Tool muss nicht installiert, sondern nur gestartet werden. Nach einem kurzen Scanvorgang haben Administratoren sofort einen Überblick über die aktuell verbundenen Geräte.

Ergänzend zum Wireless Network Watcher sollten Administratoren auch noch das Wireless Network Monitoring Tool nutzen. Auch dieses Werkzeug muss nicht installiert werden und lässt sich auch mobil nutzen. Das Wireless Network Monitoring Tool zeigt alle WLANs in Reichweite sowie deren Sicherheitseinstellungen an. Mit dem Tool entdecken Administratoren unsichere Netzwerkbereiche im Firmennetzwerk.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist