Gute Vorsätze für IT-Mitarbeiter

5 Netzwerk-Monitoring-Tipps

| Autor / Redakteur: Dirk Paessler / Andreas Donner

Mit Monitoring lässt sich vieles entspannter angehen, meint Paessler und gibt fünf konkrete Tipps.
Mit Monitoring lässt sich vieles entspannter angehen, meint Paessler und gibt fünf konkrete Tipps. (Bild: Paessler/Sprengel&Partner/apinan - Fotolia.com)

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr sind nicht immer einfach einzuhalten – speziell für IT-Mitarbeiter. Ihnen geben wir ein paar Ratschläge mit auf den Weg, die 2016 wahre Wunder bewirken können. Ein Kommentar von Dirk Paessler, CEO und Gründer der Paessler AG.

Netzwerk- und Systemadministratoren leisten bedeutende Arbeit, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuhalten. Ihre Leistung wird vielerorts nicht ausreichend gewürdigt. Hinzu kommt, dass die Admins aufgrund ihrer Aufgabenvielfalt häufig überlastet sind. Das könnte sich jedoch dieses Jahr ändern – wenn sich IT-Teams dazu entschließen, ihre Netzwerke ab sofort zu monitoren. Denn durch den neu gewonnenen Überblick lassen sich die Performance und Produktivität steigern sowie der Arbeitsaufwand minimieren. Hier sind fünf einfache Wege, wie Netzwerk-Monitoring übliche IT-Probleme lösen kann:

Bekommen Sie Ihre wachsende Infrastruktur in den Griff!

Die IT kleiner und mittelständischer Unternehmen ist meist nicht weniger komplex als die IT von Großkonzernen, lediglich der Maßstab ist ein anderer. Das Ergänzen von Cloud Services, virtuellen Maschinen, mobilen Anwendungen und in manchen Fällen auch des Internets der Dinge (IoT) hat Infrastrukturen vielerorts in wildwuchernde Landschaften verwandelt, die verwaltet werden müssen. Netzwerk-Monitoring mit Features wie „Mapping“ oder „Auto-Discovery“ ermöglicht Administratoren, selbst in stetig wachsenden Infrastrukturen die Kontrolle zu behalten.

Vermeiden Sie Nachtschichten!

Mitarbeiter benötigen rund um die Uhr Zugriff auf Unternehmensdaten und -anwendungen – egal, ob in der IT-Abteilung gerade Personalmangel herrscht oder nicht. Doch kaum etwas drückt die Stimmung der IT-Angestellten so sehr wie notwendig werdende Nachtschichten. Eine Netzwerk-Monitoring-Software kann als zusätzliches Augenpaar dienen, das die Infrastruktur den ganzen Tag überwacht und die IT-Mitarbeiter bei aufkommenden Problemen sofort alarmiert. Das gibt Administratoren ein sicheres Gefühl, wenn sie nicht im Büro sind.

Richten Sie ein separates WLAN ein!

Viele Unternehmen beschäftigen sich momentan damit, ihre Infrastruktur bestmöglich für BYOD auszurüsten. Als größte Problemquellen in BYOD-Umgebungen gelten unübersichtliche Zugriffe und mangelnde Sicherheit. Eigentlich sollte dies aber keine Hürde sein: Richten Sie einfach ein separates Wi-Fi-Netzwerk ein, speziell für die mobilen Geräte der Mitarbeiter. App-Updates, Synchronisierungen und Video-Streamings kosten zwar nach wie vor Bandbreite; die „mobilen Mitarbeiter“ benötigen aber keine ständige Aufsicht mehr. Stattdessen überwachen Sie als Admin ganz entspannt das separate Netzwerk und werden im Ernstfall alarmiert.

Behalten Sie Ihre Zertifikate im Auge!

Cyberangriffe sind heutzutage sehr ausgefeilt. Selbst die „cleversten“ Unternehmen weltweit suchen händeringend nach Wegen, dieser Bedrohung aus dem Weg zu gehen. Häufig sind es jedoch kleine IT-Bestandteile, die von Kriminellen als Schwachstelle ausgenutzt werden, z.B. fehlerhafte oder abgelaufene SSL-Zertifikate. Netzwerk-Monitoring verfolgt präzise den Zyklus von SSL-Zertifikaten und benachrichtigt Sie über deren Ablauf. Somit wäre ein großes Sicherheitsrisiko endgültig vom Tisch.

Dirk Paessler
Dirk Paessler (Bild: Bild: Paessler/Klaus Gruber)

Kontrollieren Sie Ihre Kosten!

Exponentiell zu den neuen Technologien haben sich auch die Investitionsvolumina verändert, speziell in Cloud-Umgebungen. Firmen bezahlen heute für Load-Test-, Rechenleistungs-, Cloudspeicher- und andere Services. Das summiert sich schnell zu stolzen Beträgen, die von Unternehmen getragen werden müssen. Überwachen IT-Teams die Cloud-Nutzung mittels Netzwerk-Monitoring, besteht jedoch die Möglichkeit, im großen Stil Kosten einzusparen. Die Monitoring-Software behält Datenlasten, Leistungsdaten und Cloudspeicher zentral im Blick und macht einzelne Services unnötig.

Über den Autor

Dirk Paessler ist CEO und Gründer der Paessler AG.

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