Application Aware Network Performance Management

5 Gründe, weshalb AANPM für Ihr Unternehmen wichtig ist

| Autor / Redakteur: Roger Holder / Andreas Donner

Application Aware Network Performance Management (AANPM) macht den Weg zu umfassend admistrierbaren Netzen frei
Application Aware Network Performance Management (AANPM) macht den Weg zu umfassend admistrierbaren Netzen frei (Bild: Fluke Networks / Montpellier PR)

Die IT ist voller Akronyme – weshalb sollten Sie sich daher gerade über dieses Gedanken machen? Einfach ausgedrückt kann deshalb, weil AANPM Ihrem Unternehmen Zeit und Geld sparen kann, da es Sie bei der effektiveren Verwaltung Ihrer Netzwerke, Applikationen und Services unterstützt und so die Ausfallzeiten minimiert.

Im Folgenden sind 5 Gründe aufgeführt, weshalb Application Aware Network Performance Management (AANPM) in den Unternehmensnetzwerken von heute eine wichtige Rolle spielt.

1. Schnellere Problemlösung, weniger Schuldzuweisungen

Eine AANPM-Lösung vereint alle wichtigen Datenpunkte aus Netzwerken und Applikationen über WAN, LAN und WLAN hinweg. Sie erhalten ein einziges Dashboard, das neben den Applikationen die Netzwerkinfrastruktur anzeigt, auf denen diese Applikationen ausgeführt werden. Bei einem Problem können Techniker regelrecht „sehen“, was in ihrem Netzwerk vor sich geht, wer es benutzt und wo die Nutzer angeschlossen sind. Eine Verfolgung des Wegs von „hier“ nach „da“ wird so ganz einfach möglich. Anstatt dass unterschiedliche Teams unterschiedliche Systeme verwenden und darüber debattieren, wo das Problem liegen könnte – eine Situation, die schnell zu einem belastenden Umfeld der Schuldzuweisungen werden kann –, sehen alle dieselben Informationen und können mit gemeinsam genutzten Tools an der Behebung des Problems arbeiten.

2. Das wichtigste Problem zuerst beheben

Eine AANPM-Lösung bedeutet, dass Sie nicht mehrere Tools benötigen – dies führt zu einer sofortigen Kosteneinsparung. Zusätzlich rät Gartner Organisationen, sich auf die Benutzererfahrung zu konzentrieren und Daten zu erfassen, mit denen das „richtige“ Problem zuerst behoben werden kann, da sich eine schlechte Netzwerk- und Applikationsleistung negativ auf die Infrastrukturkosten und die Produktivität auswirkt. Wenn beispielsweise zwei Router eine schlechte Leistung zeigen – einer am Remote-Standort und einer zur Unterstützung einer kritischen Business-Applikation –, sollten die Techniker das Problem mit den größten Auswirkungen auf den Geschäftsablauf (d.h. die Kosten) zuerst beheben. Das können sie nur dann tun, wenn sie die Ursache des Problems lokalisieren, wobei sie von AANPM unterstützt werden.

Im Rahmen einer Umfrage von Fluke Networks unter 3.000 Netzwerkexperten hat sich herausgestellt, dass 82 Prozent der Teilnehmer Probleme bei der Netzwerk- und Applikationsleistung als wichtig oder kritisch einstufen. Und sie benötigen Tools, mit denen Sie Probleme schneller lösen können. Nach Angaben des Ponemon Institute betragen die Durchschnittskosten bei einem Ausfall des Rechenzentrums 5.600 US-Dollar pro Minute. Dabei liegt die durchschnittliche Dauer eines Vorfalls bei 90 Minuten. Somit trägt alles, was diese Zeit reduzieren kann, unmittelbar zu einer Kosteneinsparung bei.

3. Identifizieren von Verbesserungen und betriebswirtschaftlichen Argumenten für Upgrades

Mit einem AANMP-System können Techniker identifizieren, wo Applikationen oder Server langsam ausgeführt werden, sodass die wichtigsten Pfade optimiert werden können. Sie erhalten über dieses System Daten, um betriebswirtschaftliche Argumente für Projekte wie Server-Upgrades vorlegen und anschließend bestätigen zu können, dass die Änderungen tatsächlich die Leistung verbessert haben. Darüber hinaus können sie so den Nutzen wichtiger Projekte wie Virtualisierung, WAN-Optimierung und Konsolidierung des Rechenzentrums nachweisen. Die Daten aus dem System unterstützen zudem die Kapazitätsplanung, sodass Techniker ganz einfach ermitteln können, wo und weshalb mehr Bandbreite benötigt wird.

4. Nachverfolgen der KPIs und der Gerätenutzung

Eine AANPM-Lösung ermöglicht eine äußerst genaue Berichterstattung, sodass das IT-Team die KPIs überwachen sowie die Geräteleistung und -verwendung nachverfolgen kann. Dies ist vor allem hilfreich, um die Leistung virtualisierter Geräte zu ermitteln und die Leistung der Lieferanten zu überwachen.

5. Erklären kritischer Abhängigkeiten für das Unternehmen

Ein AANPM-System unterstützt Business- und IT-Führungskräfte bei der Beurteilung der Kosten für zentrale Applikationen und der Auswirkungen, falls diese aufgrund von Wartungsarbeiten oder Problemen ausfallen. Darüber hinaus wird es für sie einfacher, die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen zentralen Applikationen und der Infrastrukturen, die sie unterstützt, zu verstehen.

Falls diese Argumente Sie noch nicht vollends überzeugen, erkundigen Sie sich bei den Experten von Gartner. Anfang des Jahres veröffentlichte man dort den ersten Magic Quadrant für den NPMD-Markt (Network Performance Monitoring and Diagnostics), auch bekannt als anwendungsbewusstes Netzwerkleistungsmanagement (Application Aware Network Performance Management, AANPM).

Roger Holder
Roger Holder (Bild: Jason Butcher Photography 2011 / Fluke Networks / Montpellier PR)

Dies unterstreicht den Bedarf an einer einzigen integrierten Lösung zur Überwachung, Problembehandlung und Analyse von Netzwerken – und noch wichtiger – der damit verbundenen Applikationen und Dienste.

Fluke Networks wurde im „NMPD Magic Quadrant“ als führende Lösung benannt.

Über den Autor

Roger Holder ist EMEA Field Marketing Manager bei Fluke Networks.

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