Zentralbaugruppe für Keymile-Subracks Milegate 2310 und 2510

40- und 10-GbE-Uplinks für Milegate

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Zentralbaugruppe stattet die Subracks Milegate 2310 und 2510 mit zwei 40-GbE- und drei 10-GbE-Uplinks aus.
Die Zentralbaugruppe stattet die Subracks Milegate 2310 und 2510 mit zwei 40-GbE- und drei 10-GbE-Uplinks aus. (Bild: Keymile)

Die neue Zentralbaugruppe für die Subracks Milegate 2310 und 2510 von Keymile bietet zwei 40-GbE- und drei 10-GbE-Uplinks. Von der 10-GbE-Anbindung sollen alle bereits von Kunden eingesetzten Baugruppen, die dafür vorbereitet sind, profitieren – etwa die Ethernet-Baugruppen.

Die Zentralbaugruppe arbeitet als zentraler Ethernet-Switch. Sie steuert die einzelnen Baugruppen der Subracks Milegate 2310 und 2510 von Keymile über die Backplane und sorgt für den Uplink der Ethernet-Daten. Kommen QSFP+-Module (Quad Small Form-factor Pluggable) zum Einsatz, steht Keymile zufolge eine Bandbreite von zwei Mal 40-Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Beim Einsatz von SFP+-Modulen seien es bis zu drei Mal 10-Gigabit-Ethernet. Die Zentralbaugruppe aktiviert den 10-GbE-Stern in den Milegate 2310- bzw. 2510-Subracks. Jeweils zwei Zentralbaugruppen lassen sich als redundante Absicherung der Datenübertragung einsetzen. Netzbetreiber können die drei 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen auch zur Kaskadierung oder Ringbildung mit weiteren Milegate-Knoten nutzen.

Laut Keymile eignet sich die Zentralbaugruppe für den Einsatz in Infrastrukturen, mit denen sich sehr hohe Bandbreiten bereitstellen lassen, wie in FTTC-Architekturen mit VDSL2 inklusive Vectoring oder FTTH-Ethernet-P2P-Zugangspunkten. Alternativ dazu sei mit der GPON-OLT-Karte für Milegate auch der Aufbau passiver optischer FTTH-Netze möglich. Netzbetreiber seien in der Lage, ihr Netz auf einen weiter steigenden Bandbreitenbedarf vorzubereiten, etwa für 3D-, 4k- oder 8k-TV. Je nach Bandbreitenbedarf könnten Netzbetreiber anfangs die Zentralbaugruppe zusammen mit SFP+-Modulen für den 10-Gigabit-Ethernet-Uplink und später mit QSFP+-Modulen für den 40-Gigabit-Ethernet-Uplink verwenden.

Die Timing- und Synchronisierungs-Funktionalität der Zentralbaugruppe biete einen 2-MHz-Referenztakt-Eingang und unterstütze synchrones Ethernet sowie IEEE-1588v2 (PTP, Precision Timing Protocol). Diese Optionen würden ein synchrones Timing und eine hohe Frequenzgenauigkeit im Sub-Mikrosekundenbereich, wie sie beispielsweise für Mobile-Backhaul-Anwendungen benötigt werden, erlauben.

Die Zentralbaugruppe für Milegate 2310 und 2510 soll Mitte des Jahres verfügbar sein.

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