Web- und Videokonferenzen ersetzen kostspielige Reisen

40 Prozent der Unternehmen nutzen Online-Meetings

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Für Videokonferenzen wird neben der technischen Ausstattung lediglich eine stabile Internetverbindung und eine entsprechende Software benötigt.
Für Videokonferenzen wird neben der technischen Ausstattung lediglich eine stabile Internetverbindung und eine entsprechende Software benötigt. (Bild: Andrey Popov – Fotolia.com)

Laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom setzen bereits 40 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern Videokonferenzen und Online-Meetings ein, um sich mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern auszutauschen.

Der Kunde sitzt in Tokio, die Zweigstelle befindet sich in Brüssel und das internationale Projektteam verteilt sich über die ganze Welt: Für viele Unternehmen wird eine unkomplizierte, standortunabhängige Kommunikation immer wichtiger. „Während die Teilnahme an Präsenzkonferenzen in der Regel mit hohen Reise- und Übernachtungskosten verbunden ist, erfordern Web-, Telefon- oder Videokonferenzen neben der technischen Ausstattung lediglich eine stabile Internetverbindung und eine entsprechende Software“, sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom. „Die Anwendungen ermöglichen den Zugriff auf Dokumente wie Präsentationen, Word-Dokumente oder Excel-Tabellen.“

In der internen Kommunikation würden viele Unternehmen auf Collaboration-Tools setzen, also Anwendungen, die die Zusammenarbeit innerhalb einer Projekt- oder Arbeitsgruppe erleichtern sollen. „Für das Gelingen von Projekten und eine produktive Zusammenarbeit im Team ist eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation der Mitarbeiter untereinander ein wichtiger Faktor“, sagt Biffar. „Dezentrale Anwendungen, z.B. für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Mindmapping-Tools, Filesharing- oder Kurznachrichtendienste, können den firmeninternen Informationsaustausch vereinfachen und dabei helfen, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten.“

Rund jedes achte Unternehmen (13 Prozent) verwende bereits Bürosoftware wie Google Docs, Zoho oder Etherpad, um online gemeinsam Dokumente zu erstellen und in Echtzeit zu bearbeiten. In jedem zehnten Unternehmen (10 Prozent) nutzten Mitarbeiter außerdem Wikis, um internes Wissen zentral zu organisieren und gemeinschaftlich zu verwalten.

Laut Bitkom basieren die Angaben auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Deutschland durchgeführt hat. Dabei seien Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.108 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern befragt worden.

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