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Die gesunde IT-Baseline

4 Grundzüge für den Kampf gegen Ausfälle im Client-Server-Netz

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2. Die Performance-Baseline

Die Erstellung einer Performance-Baseline beginnt mit den „Big Five“:

CPU-, Arbeitsspeicher-, Datenspeicher- und Interfaceauslastung sowie Ping-Latenz.

Netzwerkadministratoren müssen wissen, welche Kapazitäten der „Big Five“ die geschäftskritischen Anwendungen belegen.

Noch wichtiger ist die Kenntnis der optimalen Schwellenwerte. Die Leistungs-Schwellenwerte sind wichtig. Belegt ein Netzwerkgerät 98 Prozent der CPU-Kapazität, besteht die realistische Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls, der sich auf die Leistung und Verfügbarkeit des Netzwerks auswirkt.

Der Schlüssel zu einer Performance-Baseline liegt in der Kenntnis der akzeptablen Schwellenwerte jedes Netzwerkgeräts und jedes Servers im Netzwerk sowie im Vorhandensein eines Echtzeit-Warnsystems für verletzte Schwellenwerte.

3. Die Configuration-Baseline

Sicherheit, Konformität und Kontrolle stehen auf der Prioritätenliste jedes CIOs. Diese bilden auch die wesentlichen Elemente der Konfigurations-Baseline. Fragen zu allen Geräten in einem Netzwerk:

  • Sind die betriebenen Konfigurationen durchgehend autorisiert?
  • Sind alle Sicherheitsfunktionalitäten aktiviert?
  • Werden noch Standardkennwörter genutzt?
  • Kann ein Audit-Trail aller Konfigurationsänderungen erstellt werden?

Versäumnisse in diesen Bereichen können die Sicherheit und Richtlinieneinhaltung verletzen.

Die meisten größeren IT-Abteilungen erzwingen strenge Kontrollrichtlinien für Konfigurationsänderungen. Autorisierte Konfigurationen werden archiviert, Konfigurationsänderungen lösen Echtzeitwarnungen aus, und es können Berichte zu kritischen Fragen erstellt werden: Wer hat was zu welchem Zeitpunkt geändert? Dies erleichtert Korrekturen und Nachweise der Richtlinieneinhaltung deutlich.

4. Die Bandbreiten- und Datenfluss-Baseline

Diese Baseline hilft IT-Managern beim Verständnis der Belegung von Netzwerkkapazitäten und Bandbreiten. Sie schlüsselt den Verbrauch nach Anwendern, Abteilungen und Anwendungen auf.

Die Optimierung der Netzwerkbandbreiten und -kapazitäten ist entscheidend für eine Steigerung der Leistung und Produktivität. IT-Manager müssen nachvollziehen können, was im Netzwerk passiert und wie viel Bandbreite verbraucht wird. Das Ziel besteht darin, für geschäftskritische Anwendungen die erforderliche Bandbreite bei maximaler Effizienz sicherzustellen.

Das Budget wird auch vom Wissen darüber beeinflusst, welche Netzwerkkapazitäten von Mitarbeitern verwendet werden. Aus der Ferne mag es beispielsweise so erscheinen, als bräuchte ein Unternehmen mehr Bandbreite. Aus der Nähe kann sich dann aber zeigen, dass 30 Prozent der bestehenden Bandbreite mit der Identifizierung unautorisierter Bandbreitenfresser wie YouTube gespart werden könnte.

Die heutigen IT-Umgebungen sind dynamisch und komplex. Ständig erfolgen Änderungen, die sich auf Leistung und Verfügbarkeit auswirken. Mit einer Bandbreiten- und Datenfluss-Baseline erhalten IT-Abteilungen ein wirksames Echtzeitinstrument zur Steigerung der gesamten Netzwerkleistung.

Rick Makris stellt zusammen, welche Baselines es gibt und wie diese aussehen.
Rick Makris stellt zusammen, welche Baselines es gibt und wie diese aussehen.
(Bild: Ipswitch)

Der Autor:

Rich Makris ist Senior Sales Engineer bei Ipswitch WhatsUp Gold.

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