Unsichtbar verlegte Infrastruktur für Wohnräume

3M will Glasfaserausbau beschleunigen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Der Faser-Organizer der BPEO IP 56 Terminallösungen kann zwischen vier und 72 Spleißkassetten aufnehmen.
Der Faser-Organizer der BPEO IP 56 Terminallösungen kann zwischen vier und 72 Spleißkassetten aufnehmen. (Bild: 3M)

Drei jetzt von 3M vorgestellte Neuentwicklungen sollen den Ausbau breitbandiger Glasfasernetze vereinfachen: Cross-Connect-Lösungen für ETS-Schränke, Terminallösungen für die oberirdische Installation und flexibel geführte Glasfaserleitungen.

Anlässlich der FTTH Conference in Marseille hat 3M Produkte präsentiert, die den glasfaserbasierten Breitbandausbau einfacher, billiger und schneller machen sollen. Hierzu zählen:

  • Cross-Connect-Lösungen für ETS-Schränke: Für die letzte Meile bedürfe es zugleich kompakter und einfach zugänglicher ODF-Lösungen (Optical Distribution Frame). Solche will 3M mit maßgeschneiderten Produkten für ETS-900- und ETS-600-Schränke bieten. Das Angebot basiert laut Anbieter auf „RFO NG II” und „RFO SD“ (19" Swiveling Patch Panel). 3M liefert RFO-Verbindungselemente und Schranklayout; die Schränke selbst kommen derweil von autorisierten Partnern.
  • Terminallösungen für die oberirdische Installation: Die „3M BPEO IP 56 Terminallösungen“ basieren auf dem Design der „BPEO Evolution“-Produktpalette und folgen einem modularen Ansatz. M3 liefert die Muffen mit einem Faser-Organizer, der abhängig von der Muffengröße 4, 12, 28, 48 oder 72 Spleißkassetten aufnehmen kann. Bezüglich Handhabung und Zuverlässigkeit bieten die Muffen im hellgrauen Gehäuse laut Hersteller dieselben Vorteile wie BPEO IP 68 Produkte.
  • Besonders flexible Glasfaserverkabelung: Mit dem „3M Clear Track Fibre Pathway“ lassen sich Glasfaserleitungen besonders flexibel innerhalb von Gebäuden führen. Der Kabelkanal lasse sich mit 3M-Klebstofftechnologien auf den meisten Oberflächen anbringen; die transparente, unempfindliche Faser und ein Biegeradius von fünf Millimetern ermöglichten eine nahezu unsichtbare Glasfaser-Verlegung besonders in Wohnräumen.

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