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Effiziente Rechenzentren und neue Bereitstellungsmodelle 2013 wird das Jahr des Software-Defined Networking

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Für die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen werden 2013 verstärkt neue Verfahren zum Einsatz kommen. Nach Ansicht von Silver Peak Systems wird neben der Virtualisierung aller Ebenen im Rechenzentrum vor allem Software-Defined Networking im Fokus stehen.

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Silver-Peak-CTO David Hughes prophezeit, dass das kommende Jahr im Zeichen des Software-Defined Networking stehen wird.
Silver-Peak-CTO David Hughes prophezeit, dass das kommende Jahr im Zeichen des Software-Defined Networking stehen wird.
(Bild: .shock - Fotolia.com )

Unternehmen wollen 2013 die Kosten ihrer Rechenzentren weiter senken und deren Effizienz erhöhen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie Trends to Watch: Data Center Technology der Marktforschungsgesellschaft Ovum.

Virtualisierung auf dem Vormarsch

„Die Ergebnisse der Studie von Ovum sind ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Unternehmens-IT zügig in Richtung Virtualisierung weiterentwickelt“, erläutert David Hughes, Chief Technology Officer von Silver Peak Systems.

„Das ist allerdings keine große Überraschung. Die weit verbreitete Auffassung, dass virtualisierte IT-Komponenten im Vergleich zu physischen Systemen Defizite in Bezug auf die Performance aufweisen, wurde in der Praxis widerlegt.“ Das spiegelt sich laut Hughes in der stark wachsenden Nachfrage nach Virtualisierungslösungen wider.

Ein Grund für den Erfolg von Virtualisierung sei zudem die hohe Kosteneffizienz entsprechender Produkte: „Wenn Kunden Virtual Machines statt Hardware einsetzen, vermeiden sie, dass sie ständig neue Systeme anschaffen müssen, wenn Hersteller Produkte abkündigen und durch neue ersetzen“, so Hughes weiter. „Virtualisierung bedeutet für Anwender somit ganz klar eine Win-Win-Situation.“

Trend: Software-Defined Networking

Nach Einschätzung des Silver-Peak-CTOs wird die eng mit Virtualisierung verknüpfte Technologie des Software-Defined Networking (SDN) im kommenden Jahr für Furore sorgen. „Unternehmen sollten in jedem Fall prüfen, in welchem Maße SDN und Virtualisierung dazu beitragen können, ihre Flexibilität zu erhöhen. Denn dank dieser Technologien können IT-Administratoren eigenständig Probleme lösen, für die sie zuvor die Hilfe von Netzwerkverwaltern benötigten.

Das gilt insbesondere für Applikationsverantwortliche, die den Nutzern Anwendungen in der gewünschten Qualität zur Verfügung stellen sollen, aber auch für Virtualisierungsadministratoren, die eine hohe Performance von Workloads sicherstellen müssen“, betont David Hughes. Das habe auch Auswirkungen auf die Verteilung von Kompetenzen innerhalb der IT-Abteilung: „Netzwerkverwalter übernehmen künftig Aufgaben, für die bislang der Serveradministrator zuständig war – und umgekehrt.“

Silver-Peak-CTO David Hughes.
Silver-Peak-CTO David Hughes.
(Bild: Silver Peak Systems )

Das Fazit von David Hughes: „Die genannten Trends haben einen nachhaltigen Einfluss auf den gesamten IT-Bereich. Fest steht, dass Software die Zukunft gehört. Nur sie ermöglicht Unternehmen und Organisationen den Übergang in eine Welt, in der jeder Mitarbeiter jederzeit und von jedem Ort aus auf Anwendungen und Daten im Unternehmensnetz zugreifen kann.“

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