Zehn Euro für zehn Jahre IoT-Konnektivität in 103 Ländern

1NCE wirbt mit weltweiter IoT-Flatrate

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die 1NCE Lifetime Fee gibt es für einen Zehner, plus Steuer und Versand.
Die 1NCE Lifetime Fee gibt es für einen Zehner, plus Steuer und Versand. (Bild: © Alfons Ven - stock.adobe.com)

Der auf das Internet der Dinge spezialisierte Netzanbieter 1NCE bietet seine Dienste nun auch außerhalb Europas an. Unternehmen können Devices so zum einmaligen Festpreis in über 100 Ländern weltweit per 2G, 3G, 4G sowie NB-IoT und LTE-M anbinden.

Der Name des Kölner Konnektivitätsdienstleisters 1NCE spricht sich nicht nur aus wie das englische „once“, sondern charakterisiert auch schon das Geschäftsmodell: Gegen die einmalige Zahlung von zehn Euro dürfen Kunden ein IoT-Gerät zehn Jahre lang ins Mobilfunknetz bringen. Und das weltweit.

Denn auch für das Roaming fallen keine weiteren Kosten an, sofern man sich innerhalb des 1NCE „Coverage Footprints“ aufhält. Den hat der 2017 gegründete Anbieter jetzt um 60 zusätzliche Länder erweitert. Stand Februar 2020 bietet das Unternehmen seine Dienste damit in weltweit 103 Ländern an. Neben Europa und USA versorge man nun beispielsweise auch Australien, Japan, Mexiko und Kanada. Ganz frisch verkündet wurde zudem eine Partnerschaft mit China Telecom; dank der vernetze man nun auch IoT-Geräte in China, Macao und Hongkong. Die komplette Länderabdeckung gibt es direkt beim Anbieter.

Das Angebot im Detail

Die für zehn Euro angebotene „1NCE Lifetime Fee“ umfasst SIM-Karte, 500 MByte Datenvolumen sowie 250 SMS. Für weitere zehn Euro können die Übertragungskontingente erneut zugebucht werden. Nach Ablauf der zehn Jahre laufenden Nutzungsdauer können Kunden weiterhin benötigte Karten bei Bedarf reaktivieren.

Unabhängig von der Bestellmenge berechnet der Anbieter Versandkosten von 6,99 Euro. Wer eine Industrial IoT eSIM benötigt, zahlt zwei Euro Aufpreis. Schließlich kommt auch noch die Mehrwertsteuer hinzu.

Als kostenlose Leistungen listet 1NCE derweil den Zugang zum Kundenportal, API-Nutzung sowie Setup für APN oder VPN. Bereits im Grundpreis enthalten sind ebenfalls De- und Reaktivierung der SIM-Karten.

Ausschließlich für IoT-Anwedungen

Das ausschließlich für Geschäftskunden verfügbare Angebot von 1NCE ist vollständig für IoT-Anwendungen optimiert. Das Netzwerk bestehe im Kern aus zwei Elementen: Einem kompakten, virtualisierten und auf Cloud-Technologie basierendem Core-Netzwerk sowie einem vollautomatisierten und schlank konzipierten Business Support System.

Der Anbieter wirbt mit einem Höchstmaß an Automatisierung, einfacher Bedienung und maximaler Skalierung. SIM-Karten werden bereits vor-aktiviert verschickt und können sofort – also ohne Aktivierung – in Betrieb genommen werden. Auch die Eingabe von PIN oder PUK sind nicht nötig.

Dieser IoT-zentrierte Ansatz bedeutet allerdings auch: Endgeräte können nicht untereinander per SMS kommunizieren, sondern ausschließlich mit Kundenservern und über das 1NCE Netzwerk. Dafür werden die SIMs mit statischen IPv4-Adressen ausgestattet.

Als unterstützte Funknetze nennt 1NCE die Mobilfunkstandards 2G, 3G und 4G. Wo verfügbar werde NB-IoT angeboten; LTE-M sei für 2020 geplant.

Zum Anbieter

1NCE beschäftigt 50 Mitarbeiter in sechs Ländern Europas und beschreibt sich selbst als global agierenden ‌Tier-1 IoT Carrier sowie Anbieter umfassender Managed Services für die Konnektivität von IoT Anwendungen – darunter: Asset Tracking, Tank Monitoring, Fahrzeugtelemetrie, Smart Metering oder Waste Management.

Nach eigenen Angaben kooperiert das in Köln ansässige Unternehmen mit den weltweit führenden Netzbetreibern; auf der eigenen Webseite nennt man etwa die Deutsche Telekom AG als strategischen Partner. Die Telekom nutze die IoT-Plattform von 1NCE dabei auch unter eigener Marke.

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