Dell feiert 20 Jahre Precision-Workstations

Xeon-Boliden zum Jubiläum

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Andreas Donner

Die komplette Familie der neuen Precision-Worksations: Drei Xeon-Tower, eine Rackspace-Workstation und das 15,6-Zoll-Notebook als spezielles Jubiläumsmodell.
Die komplette Familie der neuen Precision-Worksations: Drei Xeon-Tower, eine Rackspace-Workstation und das 15,6-Zoll-Notebook als spezielles Jubiläumsmodell. (Bild: Dell)

Die Dell Workstation 400 setzte 1997 den Startpunkt für die Precision-Familie, die inzwischen Desktop-, Mobile- und Rackmount-Workstations umfasst. Zum Geburtstag bringt Dell eine ganze Reihe neuer Xeon-Rechner und eine limitierte Jubiläumsversion der mobilen Workstation Precision 5520 auf den Markt.

Mit einem oder zwei Pentium-II-Prozessoren und einer Gloria-Grafikkarte vom Aachener Hersteller Elsa war die Workstation 400 ausgerüstet, mit der Dell den ersten Schritt in den Markt für professionelle High-Performance-Desktops unternahm. Die zum Geburtstag angekündigten Nachfahren der Precision-Baureihe warten nun mit den neusten Intel-Xeon-Prozessoren der aktuellen Skylake-SP-Generation aus.

Zwei Xeon-Platiunum-CPUs mit jeweils 28 Kernen und bis zu 3 TB Hauptspeicher nennt Dell als Maximalkonfiguration des Tower-Modells Precision 7920, der überdies mit bis zu vier Grafikkarten bestückt werden kann. Der schmalere Precision bietet die selbe CPU-Option, aber maximal 384 GB RAM und zwei PCIe-x16-Slots für Grafikkarten. Der dritte Rechner des Tower-Trios ist der Precision 5820, der mit einem Skylake-W-Prozessor mit bis zu 10 Kernen ausgestattet sein Wird. Der Skylake-W ist der Workstation-Ableger der gerade vorgestellten Intel-Core-X-Prozessoren mit Sockel 2066 mit dem Core i9-7900X als Top-Modell.

Bei der Grafikkarte haben die Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Nvidia-Quadro-, Nvidia-NVS- oder AMD-Radeon-Pro-Modellen. Die Optionen umfassen dabei auch die Nvidia Quadro GP100 mit 16 GB HBM2-Speicher für sehr komplexe Visualisierungen und Machine Learning oder AMD Radeon-Pro-SSG-Karten mit Onboard-SSD für die Echtzeit Bearbeitung von 8K-Videos.

Die Massenspeicheroptionen umfassen verschiedene SAS-HDDs oder SSDs sowie PCIe-SSDs im M.2-Format. Zudem wird auch die Ultra-Speed-PCIe-x16-Karte mit vier NVMe-SSDs im RAID-0-Verbund unterstützt.

Datacenter-Workstation und Dell Canvas

Das Modell Precision 7920 stellt Dell auch als Rack-Workstation für den Einsatz in Remote-Umgebungen vor. Der Rechner steckt in einem 2U-Chassis und ist mit einem Dell Remote Access Controller (iDRAC) ausgerüstet. Das Chassis biete auch Platz für bis zu acht SAS-Laufwerke. Die Rack-Lösung ist für die 1-zu-1-Nutzung im 24/7-Betrieb konzipiert. So können laut Hersteller verschiedene Nutzer an unterschiedlichen Orten den Rechner alternierend nutzen und ihrer Firma damit Geld sparen. Die drei Xeon-Tower und das 2U-Rack-Modell sollen ab dem 3. Oktober verfügbar sein.

Der Verkaufsstart der Workspace-Lösung Dell Canvas soll in diesen Tagen starten. Das System besteht aus einem 27 Zoll großen QHD-Touchdisplay, das als zweiter Monitor flach auf den Tisch gelegt wird. Zusätzlich zur Fingereingabe kann das Display mit Digitalstift und einem zusätzlichen Controller bedient werden, den Dell als Totem bezeichnet. Der Stift mit 2.048 Druckstufen ermöglicht den Nutzern des Displays präzise Zeichnungen, mit dem Totem können sie verschiedene Menü- und Shortcut-Aktionen ausführen. Das Canvas kann nicht nur mit Precision-Workstations genutzt werden, sondern mit allen leistungsfähigen Rechnern, die Windows 10 Creators Edition als Betriebssystem nutzen.

Dell Precision 5520 als Jubiläumsmodell

Ab sofort verfügbar ist das Jubiläumsmodell, das Dell von der mobilen Workstation Precision 5520 aufgelegt hat. Das in limitierter Auflage produzierte und mit Intel-Core-CPUs-CPUs der siebten Generation oder Xeon-E3-Prozessor bestückte 15,6-Zoll-Notebook ist die dünnste und leichteste Mobile-Workstation von Dell. Das Sondermodell unterscheidet sich durch den Farbton für das Gehäuse aus hart-eloxiertem Aluminium mit gebürsteter Oberfläche von den Serienmodellen: Die dunkle Farbe nennt sich „Abyss” und soll zudem mit einer Beschichtung versehen sein, die Fingerabdrücke abweist.

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