„Blockabfertigung“ für Daten

WAN-Synchronisierung ohne Latenzprobleme

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Haupt- und Stand-by-Gerät sind per WAN-Synchronisierung direkt verbunden und kontinuierlich auf demselben Stand.
Haupt- und Stand-by-Gerät sind per WAN-Synchronisierung direkt verbunden und kontinuierlich auf demselben Stand. (Bild: Artec IT Solutions)

Mit der WAN-Synchronisierung von Artec IT Solutions sollen Unternehmen große Datenmengen zwischen geografisch getrennten EMA- oder VSTOR-Informationsmanagement- und Archivierungssystemen ohne Verzögerungen synchronisieren können.

Ein spezielles Synchronisierungsprotokoll im Artec-Betriebssystem AOS könne Verzögerungen bei der Übertragung großer Datenmengen zwischen räumlich getrennten Informationsmanagement- und Archivierungssystemen der Artec-Produktserien EMA und VSTOR verhindern. Laut Hersteller werden Daten vom Hauptgerät unmittelbar auch auf das zweite System geschrieben und dabei große Mengen von Einzeldaten – bis zu 20.000 Dokumente – als Datenpaket zusammengefasst. Die durch „Quittierung“ einzelner Dateien entstehenden Latenzprobleme würden somit eliminiert.

Sicherheitsvorteil gegenüber Backup-Szenarien

Die WAN-Synchronisierung schaffe parallel dazu einen Sicherheits- und Produktivitätsvorteil: Sollte ein System am primären Standort ausfallen, stünde ein zweites System mit vollständigem Index auf dem aktuellen Stand bis direkt vor dem Ausfall zur Verfügung – im Unterschied etwa zu typischen Backup-Szenarien mit lediglich täglicher Datensicherung. Das per WAN-Synchronisierung direkt mit dem Hauptgerät verbundene Stand-by-Gerät sei in der Lage, Datenbank und Index selbstständig wiederherzustellen. Dies schaffe Mehrwerte gegenüber IT-Infrastrukturen, in denen Daten z.B. über CIFS, NFS oder NCP auf einen Fileserver bzw. per iSCSI, DAS, USB oder FC auf ein Storagesystem geschrieben werden.

Trusted-Computing-Technologie

Abgesichert sei die Datenübertragung zudem durch den Einsatz von Trusted-Computing-Technologie: Alle Artec-Geräte seien ab Werk mit einem Zertifikat und entsprechenden Schlüsseln ausgestattet. Auf diese Weise könnten ausschließlich aufeinander abgestimmte, autorisierte Geräte miteinander kommunizieren, ohne dass dafür zusätzliche Passwörter, Cloud-Dienste oder Zugangsregeln benötigt würden.

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