Granite 2.5 unterstützt iSCSI und Fibre Channel

Server- und Datenkonsolidierung für große Zweigstellen

24.07.13 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Mit Granite sollen Unternehmen Server und Daten aus der Zweigstelle im gesicherten Rechenzentrum zentralisieren können, ohne dass die Produktivität leidet.
Mit Granite sollen Unternehmen Server und Daten aus der Zweigstelle im gesicherten Rechenzentrum zentralisieren können, ohne dass die Produktivität leidet. (Bild: Riverbed)

Die Storage-Delivery-Lösung Riverbed Granite soll in der Version 2.5 datenintensivere Applikationen konsolidieren können, erweiterte Integrationsmöglichkeiten bieten und Backup und Recovery vereinfachen.

Laut Hersteller Riverbed Technology sollen mit der aktuellen Version der Storage-Delivery-Lösung Riverbed Granite die IT-Infrastruktur größerer Zweigstellen und datenintensivere Applikationen konsolidiert werden können. Im Rahmen eines Software-Upgrades soll Granite 2.5 neben iSCSI auch Fibre Channel unterstützen.

Integration mit verschiedenen Speichersystemen

Durch die Fibre-Channel-Unterstützung für den virtuellen Granite Core könne Granite 2.5 die Integrationsmöglichkeiten mit Speichersystemen erweitern, darunter die von Netapp, IBM und EMC. Laut Riverbed wählen viele Unternehmen Storage-Lösungen auf Fibre-Channel-Basis, weil diese schneller sind, weniger Latenz verursachen und verschiedene Storage-Geräte miteinander verknüpfen können. Das EMC Lab hätte Granite bereits 2012 für EMC VMAX und im Juni 2013 für EMC VNX zertifiziert.

Backup und Recovery

Die Datensicherung mit automatisierten Snapshots sowie der Support für existierende Backup- und Recovery-Software im Rechenzentrum soll mit Granite 2.5 besser sein. Mit Granite könnten Daten, Backup- und Recovery-Systeme zurück ins Rechenzentrum konsolidiert und so sicherer gemacht werden. Granite 2.5 unterstützt führende Backup- und Recovery-Software wie Symantec Netbackup, bietet eine erweiterte zentralisierte Benutzeroberfläche und könne die Automatisierung von stündlichen, täglichen oder wöchentlichen Application Snapshots, die in der Zweigstelle gemacht, aber im Rechenzentrum verarbeitet werden, vereinfachen. Dies würde zu verbesserten Recovery-Time-Objective- und Recovery-Point-Objective-Zeiten führen.

Steelhead EX 1360 Appliance

Die Leistung von Granite 2.5 könne durch die Riverbed Steelhead EX 1360 Appliance ergänzt werden, auf der Granite gehostet wird. Mit dieser Appliance sollen Unternehmen mehr Kapazität und Leistung erhalten, um große Datensets zurück ins Rechenzentrum zu konsolidieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der Betrieb weiterläuft, wie gewohnt. So könnten Applikationen, die hochleistungsfähigen Zugang zu Storage-Kapazitäten benötigen, mit Vor-Ort-Geschwindigkeit genutzt werden, auch wenn sie sich im Rechenzentrum an einem anderen Ort befänden – etwa Transaktionsdatenbanken und Dateien, die High Input/Output Per Second (IOPS) benötigen. Zudem könnten Unternehmen mit größeren Datenworkloads die Datenmenge erhöhen, die im Appliance-Cache gespeichert werden kann.

Granite 2.5 und die Steelhead EX 1360 Appliance sollen im dritten Quartal 2013 verfügbar sein.

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