Self-Service-Funktionen sollen Hindernisse zwischen Entwicklung und IT-Betrieb beseitigen

Change- und Release-Funktionalität für DevOps-Strategien

15.05.13 | Autor / Redakteur: Bernhard Lück, Ulrike Ostler / Andreas Donner

Die Version 4.5 der Orchestrated-IT-Lösungen von Serena Software soll Entwicklern eine Self-Service-Provisionierung von Umgebungen ermöglichen.
Die Version 4.5 der Orchestrated-IT-Lösungen von Serena Software soll Entwicklern eine Self-Service-Provisionierung von Umgebungen ermöglichen. (Bild: Serena Software)

IT-Orchestrierungs-Spezialist Serena Software möchte mit neuen Change- und Release-Funktionen Synergien zwischen Entwicklung (Development, kurz: Dev) und Betrieb (Operations, kurz: Ops) schaffen und die Frequenz von Change- und Release-Abfolgen erhöhen.

DevOps ist ein primäres Thema für IT-Abteilungen, die gewinnsteigernde Anwendungen für die direkte Transaktion von Kundenaktivitäten, die von Serena Software so genannten "Revenue Apps" (RevApps), ausliefern. Mit welcher Geschwindigkeit und Häufigkeit RevApps optimiert werden, entscheidet darüber, ob ein Unternehmen schnell auf neue Chancen oder aber auf Bedrohungen reagieren kann.

Serena Software möchte Entwicklern eine Self-Service-Provisionierung von Umgebungen ermöglichen, bereits verfügbare Funktionalitäten zur Self-Service-Anwendungsbereitstellung ergänzen und Erweiterungen ausliefern, die Cloud- und virtualisierte Infrastruktur-Deployment-Ziele sowie andere Optimierungen zur Reduzierung des Entwickleraufwands umfassen. Die neuen Funktionen sollen ab Version 4.5 der Orchestrated-IT-Lösungen von Serena Software zur Verfügung stehen.

So entwickelt sich der Markt für DevOps-Produkte sehr schnell. Serena Software beispielsweise, dessen Wurzeln im Release-Management liegen, ging erst im Mai 2012 eine Partnerschaft mit Nolio ein, ein Unternehmen, das jetzt von CA Technologies gekauft wird (siehe: "Go big! IT-Management soll Luft für Innovationen schaffen")

Punkt 1: Die Release-Automatisierung

Auch in Zukunft wird das Gewicht des Produktangebots von Serena Softwrae im Release-Management liegen: „Allerdings bieten wir keine Lösung für 1 bis 2 Server, sondern für komplette Server Farmen“, sagt Hans-Joachim Erchinger, Solution Architect beim Hersteller, „und Cloud-Anwendungen stehen im Vordergrund.“

Gerade in diesem Umfeld sei es für die Administratoren und Entwickler ohne entsprechendes Tool schwer, tief genug in die Software hineinzuschauen, um zu sagen, welche Software wo genau zum Fehlerzeitpunkt lief, so ein Zurückgehen zu einem „alten“ Zustand zu ermöglichen, und um dort Fehler aufzuspüren und zu beseitigen, benennt Erchinger ein Beispiel.

Ist der Fehler aufgespürt, lässt sich die Software jederzeit erneut auf die verschiedene Systeme verteilen, ein Deployment auf die richtigen Server, prozessgesteuert, nachvollziehbar und daher auditierungssicher. Erchinger beschreibt die Release-Automatisierung per Serena Software als „Brücke“ zwischen Entwicklung und Betrieb, „nicht mehr und nicht weniger“. Das aber funktioniere im Übrigen auch über heterogene Systeme und Tools hinweg.

Punkt 2: Die Self-Service-Provisionierung von Umgebungen

Mit der Version 4.5 der Orchestrated-IT-Lösungen von Serena Software, die ab dem 15. Mai auf dem Markt sein soll, spielt die Self-Service-Provisionierung zudem eine größere Rolle. Bereits verfügbare Funktionalitäten zur Self-Service-Anwendungsbereitstellung ergänzen die Entwicklertätigkeit und liefern Erweiterungen aus, die Cloud- und virtualisierte Infrastruktur-Deployment-Ziele sowie andere Optimierungen zur Reduzierung des Entwickleraufwands umfassen.

„Für mich aber“, so Solution Architect Erchinger, „gehört Release-Automatisierung zwingend mit Provisionierung und Change-Management zusammen.“ So sollen die On-Demand-Funktionen für das Self-Service-Portal Entwicklern und Qualitätssicherungs- oder Test-Teams ermöglichen, die für einen Anwendungstest benötigte Infrastruktur sofort aufzusetzen und nach Applikationsüberprüfung wieder zu entfernen.

On Demand in die Cloud

Zudem soll die automatisierte Erstellung von virtuellen Umgebungen wie Amazon EC2 Cloud Services oder ein lokales VMware-Image manuelle Eingriffe beseitigen. Der von Provisionierungsaufgaben befreite IT-Betrieb würde produktiver arbeiten, da Mitarbeiter sich ganz auf die Verbesserung der IT-Infrastruktur und -Performance konzentrieren könnten.

Die On-Demand-Funktionalität für das Self-Service-Portal soll es Entwicklern und Qualitätssicherungs- oder Test-Teams ermöglichen, die für einen Anwendungstest benötigte Infrastruktur sofort aufzusetzen und nach Applikationsüberprüfung wieder zu entfernen. Zudem soll die automatisierte Erstellung von virtuellen Umgebungen wie Amazon EC2 Cloud Services oder ein lokales VMware-Image manuelle Eingriffe beseitigen. Der von Provisionierungsaufgaben befreite IT-Betrieb würde produktiver arbeiten, da Mitarbeiter sich ganz auf die Verbesserung der IT-Infrastruktur und -Performance konzentrieren könnten.

Windows Azure und VMware ESX/ESXi inklusive

Ziel-Deployment-Umgebungen sollen nun, zusätzlich zur Virtualisierungsumgebung VMware ESX/ESXi, die Cloud-Plattformen Windows Azure und Amazon EC2 beinhalten. Die Serena-Lösungen würden außerdem den sicheren Zugriff auf den Serena-Release-Automation-Agent im gesamten Unternehmen sowie eine lokalisierte Serena-Release-Automation-Benutzerschnittstelle für den japanischen Markt bieten.

Punkt 3: Change-Requests

Entwicklungsleiter können Serena Software zufolge die Kosten bestimmter Aufgaben einfach erfassen und sie genehmigten Change-Requests zuweisen. Die niedrigschwellige Erfassung von Arbeits- und Zeitaufwand für Change-Request-Aktivitäten würde eine genaue Einschätzung der für ein Projekt benötigten Ressourcen ermöglichen. Unternehmensweite Change-Requests könnten von der Planung bis zur Entwicklung nachverfolgt werden..

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