T-Systems verspricht zentralen IP-Telefonanschluss für Europa

SIP-Gateway soll Festnetz ablösen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Telekomtochter T-Systems will die Corporate SIP Services künftig auch außerhalb Europas anbieten.
Telekomtochter T-Systems will die Corporate SIP Services künftig auch außerhalb Europas anbieten. (Bild: Deutsche Telekom AG)

Per SIP-Gateway will T-Systems Unternehmen einen zentralen IP-Telefonanschluss bereitstellen. Den können sich auch internationale Filialen teilen – was das Management vereinfache und Kosten spare.

Mit dem jetzt vorgestellten Angebot „Corporate SIP International“ will T-Systems die über Jahre gewachsenen Telekommunikationsstrukturen vieler Firmen vereinfachen: Den Job der einzelnen Telefonanlagen in jeder Filiale soll künftig ein neues SIP-Gateway aus dem Netz von T-Systems übernehmen – als zentrale Verbindungsstelle zu den öffentlichen Telefonnetzen.

Damit benötigen die Standorte keine lokalen Telefonanschlüsse mehr und teilen sich die verfügbaren Sprachkapazitäten. Insgesamt seien mit dem Angebot bis zu 50.000 parallele, externe Telefongespräche möglich.

Als vollwertiger Ersatz für die bisherige Festnetztelefonie berücksichtige die Lösung dabei alle landesspezifischen Anforderungen. Kunden können ihre bisherigen Rufnummern behalten und erhalten auf Wunsch dezentrale Rechnungen je Land. Sprachkanäle werden zum Festpreis abgerechnet, firmeninterne Telefonate nur noch über das IP-VPN des Unternehmens abgewickelt.

Für Sicherheit soll ein zentral gemanageter, netzbasierter und redundanter Enterprise Session Border Controller (SBC) sorgen. Der gewährleiste neben einer professionellen VoIP-Security auch das effektive Routing von VoIP-Datenpaketen.

Zunächst bietet T-Systems die Corporate SIP Services in folgenden Ländern an: Deutschland, Österreich, Belgien, Italien, Portugal, Schweden, Schweiz, Rumänien, Spanien, Dänemark, Irland, Niederlande, Tschechien, Frankreich, Vereintes Königreich, Norwegen, Slowakei, Finnland, Luxemburg. In Deutschland erfolge die Anbindung dabei über ein dediziertes Gateway. Künftig soll das Angebot auf weitere Länder und Kontinente ausgedehnt werden.

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