Netzwerkmonitoringlösung mit Core Server in der Cloud

Paessler testet PRTG on Demand

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

PRTG on Demand ist bereits als Beta verfügbar.
PRTG on Demand ist bereits als Beta verfügbar. (Bild: Paessler)

Paessler bringt seine Monitoringlösung in die Cloud. Das flexibel nutzbare PRTG on Demand soll künftig einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie das klassische Pendant – ist aber nicht immer die bessere Lösung.

Mit PRTG on Demand bringt Paessler seine Netzwerkmonitoringlösung in die Cloud. Kunden sparen sich somit den Betrieb eines eigenen PRTG Core Servers samt des damit einhergehenden Aufwands für Installation und Wartung.

Der Dienst ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Zudem verspricht der Anbieter ein flexibles Abrechnungsmodell; Anwender können demnach jederzeit zwischen den verschiedenen Cloudtarifen hin- und herwechseln – bei der Installation auf eigenen Servern ist lediglich ein Upgrade möglich.

Eine Migration zwischen den lokal installierten und als Service bereitgestellten PRTG-Produkten sieht Paessler allerdings nicht vor. Kunden können also weder Daten noch Lizenzen von einem Angebot auf das andere übertragen.

Service versus eigener Server

Der Leistungsumfang von PRTG on Demand soll sich dem On-Premise-Pendant stetig annähern. Zum Start will Paessler bereits über 90 Prozent aller Funktionen in der Cloud abgebildet haben. Verzichten müssen Nutzer noch auf komplexere Features wie das Clustering. Überdies ist PRTG on Demand auf 5.000 Sensoren beschränkt und lässt sich nicht dauerhaft kostenfrei nutzen. Für lokale Installationen bietet Paessler deweil eine Freeware an, die bis zu 100 Sensoren unterstützt.

Per PRTG on Demand lassen sich bereits ohne Weiteres die Status verschiedenster Dienste überwachen, etwa die Verfügbarkeit von Websites oder der freie Speicherplatz eines Dropbox-Kontos. Für das Monitoring lokaler Infrastrukturen müssen Nutzer freilich auch weiterhin Probes auf einem eigenen Windows-Rechner installieren; laut Anbieter eine Sache weniger Minuten.

Entscheidungshilfe: Die wichtigsten Unterschiede zwischen Cloud-Service und Eigenbetrieb hat Paessler in einer Tabelle zusammengefasst.
Entscheidungshilfe: Die wichtigsten Unterschiede zwischen Cloud-Service und Eigenbetrieb hat Paessler in einer Tabelle zusammengefasst. (Bild: Paessler)

Beta kostenlos testen

Derzeit testet Paessler die Cloudlösung noch im Rahmen einer öffentlichen Beta. Nach einer zehntägigen Testphase verlangt der Anbieter hierfür eher symbolische Beträge zwischen einem und 30 Euro pro Monat. Finale Preise des monatlich oder jährlich buchbaren Angebots stehen noch nicht fest, der Hersteller stellt allerdings einen Einstiegspreis um die 100 US-Dollar in Aussicht. Zum Vergleich: Eine klassische Lizenz für PRTG 500 und 500 Sensoren kostet derzeit inklusive einem Jahr Maintenance 1.428 Euro (brutto).

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