Studie: CIOs sollten offene Netzwerke unterstützen

Open Networking treibt digitale Transformation voran

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Juniper Networks zufolge herrscht unter IT-Verantwortlichen reges Interesse an einer intelligenten offenen Vernetzung als IT-Strategie.
Juniper Networks zufolge herrscht unter IT-Verantwortlichen reges Interesse an einer intelligenten offenen Vernetzung als IT-Strategie. (Bild: Bild: Juniper Networks)

Einer von Juniper Networks beauftragten Studie zufolge lässt sich mit der Einführung einer offenen Vernetzung (Open Networking) der von der digitalen Transformation verursachte Druck auf die Netzwerke abfedern. Dieser Meinung seien IT-Verantwortliche in der EMEA-Region.

IT-Verantwortliche sind, so habe es die Studie ergeben, der Meinung, dass CIOs und funktionsübergreifende Strategie-Teams als Fürsprecher für eine offene Vernetzung auftreten sollen, die die Anforderungen der Führungsebene an die IT erfüllen kann. Die Studie zeige aber auch die Bedenken der IT-Entscheider, eine offene Vernetzung trotz der zu erwartenden Vorteile einzuführen. Dazu gehörten die Frage nach effektiven Sicherheitsmaßnahmen in einer offenen Umgebung, die Qualifikationslücke bei softwaregetriebenen, automatisierten Netzwerken und die Herausforderung, Legacy-Architekturen erfolgreich zu integrieren. IT-Verantwortliche setzten auf verstärktes Training des IT-Managements, eine höhere Technologiereife, die Einführung von Industriestandards und starke Technologiepartner, um diese Bedenken ob der Implementierung von SDN/NFV-Technologien für offene Netzwerkumgebungen zu zerstreuen.

Nach Juniper-Angaben lieferte die Studie u.a. folgende Ergebnisse:

  • 82 Prozent der Befragten sehen in den Geschäftsbedürfnissen wachsende Anforderungen an das Netzwerk und dadurch neue Herausforderungen für die IT.
  • 93 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen von flexiblen, innovativen IT-Netzwerkinfrastrukturen abhängig ist, um die Geschäftsentwicklung im starken Wettbewerb voranzutreiben.
  • Das Netzwerk wird auf Basis seiner Effektivität und seiner Fähigkeit, auf eine Vielzahl von Geschäftsanforderungen zu reagieren, gemessen, anstatt an seiner Kapazität und Leistung, so die Aussage von 66 Prozent.
  • 50 Prozent der Studienteilnehmer sind überzeugt, dass der CIO am besten positioniert ist, um eine offene Vernetzung im Unternehmen zu unterstützen. 29 Prozent sind der Meinung, dass sich dies durch funktionsübergreifende Strategie-Teams erreichen lässt.
  • Es gibt ein überwältigendes Interesse an offener Vernetzung: 83 Prozent der Befragten unterstützen entsprechende Initiativen. Selbst innerhalb der Gruppe derjenigen, die diesen Ansatz nicht unterstützen, gaben 68 Prozent an, dass der Trend innerhalb der nächsten 36 Monate hin zu einer offenen Vernetzung geht. 78 Prozent sind der Meinung, dass eine offene Vernetzung eine flexiblere Herangehensweise an die IT ist, wodurch ihre Geschäftsziele unterstützt werden.
  • 43 Prozent sehen Security und Compliance als größte Herausforderungen für die Einführung von offener Vernetzung, 34 Prozent sind darüber hinaus über die Qualifikationslücke besorgt, 32 Prozent nannten die Integration von Legacy-Systemen als Hindernis.
  • 53 Prozent sind überzeugt, dass ein höherer Trainingsaufwand zu SDN/NFV für leitende IT-Angestellte helfen kann, die angenommenen Sicherheitsrisiken zu reduzieren. 47 Prozent sehen die Technologiereife als einen Faktor bei der Risikoreduzierung, während 45 Prozent sich für eine Einführung von Industriestandards aussprechen. Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Technologiepartner sehen 38 Prozent als wichtigen Erfolgsfaktor.

Die Juniper-Studie soll über die Haltung von leitenden Netzwerkspezialisten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im Hinblick auf die Einführung einer offenen Vernetzung und deren Potenzial, Businesswerte voranzutreiben, Aufschluss geben. Für die von Loudhouse Research im August 2016 durchgeführte Studie seien 800 IT-Entscheider in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt worden. Die Unternehmensgröße reiche von 1.000 bis mehr als 5.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus habe man verschiedene Branchen wie Medien und Rundfunk, Energieversorger, produzierendes Gewerbe und Konstruktion, Transport und Logistik, Handel und Distribution, Pharma sowie Behörden abgedeckt.

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