Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Microsoft liefert DSGVO-Tools

| Redakteur: Peter Schmitz

In knapp einem Jahr treten wichtige Änderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Microsoft hat bereits Erfahrung bei der Umsetzung der DSGVO gesammelt und lässt Kunden und Partner mit einem Set an Tools daran teilhaben.
In knapp einem Jahr treten wichtige Änderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Microsoft hat bereits Erfahrung bei der Umsetzung der DSGVO gesammelt und lässt Kunden und Partner mit einem Set an Tools daran teilhaben. (Bild: Pixabay / CC0)

Microsoft hat ein Set an kostenlosen Assessment-Tools zur (Selbst-)Einschätzung von Unternehmen in Bezug auf die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) veröffentlicht. Microsoft-Partnerunternehmen werden zusätzlich mit Produktdemos und dem „GDPR Activity Hub“ unterstützt, damit sie die rechtskonforme Umsetzung der Verordnung bei ihren Kunden betreuen können.

Ab 25. Mai 2018 regelt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union (EU) die einheitliche Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Die DSGVO ist für Microsoft und seine Partner die neue Messlatte für Datenschutz und Sicherheit bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Sie bedeutet umfassende Änderungen für Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Verwaltungen aller staatlichen Ebenen, auf die sich die Organisationen vorbereiten müssen.

„Die Datenschutz-Grundverordnung ist ein komplexes Regelwerk, das umfassende Anpassungen in der Datenerfassung und -verwaltung von Unternehmen und Verwaltungen erfordert“, so Michael Kranawetter, National Security Officer bei Microsoft Deutschland. „Es ist unmöglich, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter zum Experten innerhalb des Unternehmens ausgebildet wird. Umso wichtiger ist es, dass sich die Unternehmen über grundlegende Fragen zur Datensicherheit und zum Datenschutz ihrer Kunden Gedanken machen.“

Bewertungs-Tools für mehr Datenschutz

Damit Unternehmen einschätzen können, ob sie ab 25. Mai 2018 weiterhin rechtskonform sind, hat Microsoft ein Set an Hilfsmitteln in englischer Sprache veröffentlicht, das den Status Quo der Umsetzung bewertet.

  • GDPR Assessment enthält als kostenloses Online-Tool Fragen für eine erste Selbsteinschätzung sowie Anleitungen zur Umsetzung der DSGVO.
  • GDPR Detailed Assessment umfasst ausführliche Fragen sowie Handlungsempfehlungen, damit Microsoft-Partner ihren Kunden Workshops anbieten und fundierte Aussagen treffen können, wie sie die DSGVO termingerecht und gesetzeskonform umsetzen können.
  • Mit den GDPR Product Demos können Microsoft-Partner demonstrieren, wie die Microsoft Cloud und andere Microsoft-Produkte bei der Umsetzung der Verordnung helfen.
  • GDPR Activity Hub ist ein zentraler Anlaufpunkt, der Partner bei der Ausführung DSGVO-bezogener Prozesse und Aktivitäten unterstützt.

Microsoft und die DSGVO-Compliance für seine Cloud-Dienste

Microsoft gibt an, dass bis zum Inkrafttreten der Verordnung am 25. Mai 2018 die Microsoft Cloud-Dienste mit der DSGVO rechtskonform sein werden. Das schließe Produkte wie Office 365, Dynamics 365, Microsoft Azure, SQL Server, Enterprise Mobility + Security (EMS), Windows 10 und Microsoft 365, die Produktivitäts-Suite mit Office 365, Windows 10 sowie EMS, ein.

Die Ziele der DSGVO stimmen nach Aussagen Microsofts mit den bereits bestehenden Zusagen des Unternehmens im Hinblick auf Sicherheit, Datenschutz und Transparenz überein. Microsofts Rechenzentren nutzen weltweit einheitliche, geprüfte und bewährte Technologien und bieten die gleichen Service-Level und Sicherheitsstandards, zum Beispiel Datenverschlüsselungen nach aktuellen SSL/TLS-Protokollen.

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