Das rollende Rechenzentrum Crew-Car zu Besuch bei IP-Insider

Klein- und oho: Kramer & Crew zeigt Hochverfügbarkeit per Sprinter

08.12.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Uwe Kramer (vorne) besuchte mit dem Crew Car die Redaktion IP-Insider; Im Hintergrund die Redakteurin Ulrike Ostler. Bild: Sarah Maier

Kramer & Crew ist auf Hochverfügbarkeitslösungen spezialisiert. Inhaber Uwe Kramer und seine Crew verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen derzeit Virtualisierung, Konsolidierung und Daten-Management. Um der vorwiegend mittelständischen Klientel das eigene Konzept überzeugend vor Ort zu demonstrieren, hat der 1992 gegründete Systemintegrator die komplette RZ-Infrastruktur in einen Van eingebaut.

Der Hauptsitz von Kramer & Crew befindet sich in Köln, Niederlassungen existieren für das Rhein-Main-Gebiet in Limburg und für den süddeutschen Raum in Markdorf am Bodensee. Doch das reicht dem Team nicht.

Um seinen Kunden das Konzept und die Umsetzung vor Ort präsentieren zu können, ließ der Chef einen Mercedes-Sprinter mit kompletter IT-Infrastruktur ausstatten. Nach Terminvereinbarung machen sich seit 2007 jeweils zwei IT-Experten auf den Weg zum Interessenten. Pro Monat ist das Crew-Car zehn bis zwölf Tage unterwegs; zwei bis drei Kundentermine können pro Tag auf diese Weise zustande kommen.

Uwe Kramer erläutert die Vorteile seines Konzepts: „Die von uns angebotenen Dienstleistungen lassen sich nur schlecht auf einem Laptop zeigen. Außerdem sind wir der Ansicht, dass herkömmliche Methoden zur Präsentation von Produkten und Lösungen schnell ermüden – und der Kunde spart sich ganz nebenbei den Kosten- und Zeitaufwand für eine Reise.

Mit dem Van auf Tour

Tatsächlich ist die Vertriebs-Idee von Erfolg gekrönt: „Die Unternehmen sind begeistert von unserer Idee.“

Der Sprinter bietet Raum für Präsentation mit Großbildschirm und Sitzecke inklusive Tisch sowie Technik, einschließlich Kaffeemaschine. Die allerdings zieht mit 1.000 Watt so viel Strom, dass sie nicht parallel zum Rechenzentrumsbetrieb funktioniert. Etwa 3,5 Kilovoltampere (KVA) gibt der Generator her.

Während des Fahrens ist das Datacenter ausgeschaltet. Etwa 10 bis 15 Minuten benötigt die IT, um wieder einsatzfähig zu sein. Dann kann sie allerdings selbst komplexe Prozesse wie SAN-Virtualisierung oder Storage- und Datenmanagement abbilden. Die Kunden erleben live, was passiert – etwa ein Failover wenn einer den Stecker zieht oder wie ein Storage-Pool funktioniert.

Verkabelt ist die Technik über Cat6- und Lichtwellenleiter. Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung basiert auf „APC Smart UPS 3000“. Der „KVM over IP“-Switch stammt von Aten und der VLAN-Switch von Linksys.

weiter mit: Empfehlungen für das Umschalten auf grün

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