LANDesk beschreitet neue Wege

Die neue IT-Welt und ihre Admin-Tools

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Software-Patches werden heutzutage nicht mehr per CD-ROM vor Ort, sondern zentral per Mausklick aufgespielt.
Software-Patches werden heutzutage nicht mehr per CD-ROM vor Ort, sondern zentral per Mausklick aufgespielt. (Bild: Frédéric Prochasson - Fotolia.com)

LANDesk hat einen langen Weg vom Agent zum User im IT-Management hinter und noch vor sich. Freilich wird auf Agents auf den Geräten nicht verzichtet – aber bei der Lizenzierung rückt der Nutzer mehr in den Vordergrund. Damit reagieren die Admin-Werkzeugmacher auf aktuelle IT-Trends.

Als die Ex-Intel-Tochter LANDesk vor über 20 Jahren mit Software für klassisches Client- und Endpoint-Management angefangen hat, war die IT-Welt noch eine andere.

Der Begriff „Bring your own Device“ (BYOD) war noch nicht erfunden; Mitarbeiter hatten einen PC an ihrem Arbeitsplatz und das war´s. Smartphones, Laptops und Tablets, die teilweise auch privat genutzt wurden, spielten noch genauso wenig eine Rolle wie Kameras oder GPS-Module in den Devices. Und die „Cloud“ hatte noch etwas mit schlechtem Wetter zu tun.

Andere Zeiten

Das ist heute ganz anders und wer System-, IT-Service- und Security-Management in modernen IT-Umgebungen betreiben will, muss das berücksichtigen. Im Gespräch mit IP-Insider beschreibt Andreas Neeb, Presales-Manager EMEA Central, wie man sich bei LANDesk auf die neue IT-Welt angepasst hat, wo die Marschroute hinführt und welche Konsequenzen die oben genannten Einflussfaktoren der „neuen IT-Welt“ auf die Produkte und das Lizenzmodell haben.

Management und Security Suite

Das Hauptprodukt von LANDesk, das auch heute noch 70 bis 80 Prozent des Geschäfts ausmacht, ist die LANDesk Management Suite. „Da kommt LANDesk her“, so Neeb. Hier geht es um klassisches Benutzermanagement, Inventarisierung, Softwarebetankung und Fernwartung.

Das zweite Standbein des LANDesk-Portfolios ist die LANDesk Security Suite. Technologisch wird hier modular auf die Management-Suite aufgesetzt, sprich im Hintergrund laufen dieselben Datenbanken und interagiert wird über dieselben Agents auf den Geräten. Hier geht es um Sicherheitsaspekte wie Firewall-Schutz, Antivirus und Patchmanagement, beziehungsweise vordergründig um die Frage, ob die installierte Software auf dem neuesten Stand ist oder ob Sicherheitslecks für das Gesamtsystem bestehen.

Andreas Neeb, Manager PreSales EMEA Central, LANDesk
Andreas Neeb, Manager PreSales EMEA Central, LANDesk (Bild: LANDesk)

LANDesk hat hierfür ein eigenes Recherche-Team, das für Software unterschiedlichster Couleur (Microsoft, Adobe, Oracle et cetera) ermittelt, welche Patches neu erscheinen. Über die Agents auf den Geräten wird dann ermittelt, wo sie noch fehlen. Dann kann automatisch ausgeliefert werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum LANDesk Service Desk und neuen Lizenzierungsformen.

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Die neue IT-Welt und ihre Admin-Tools
  • Seite 2: Service-Desk

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