AVM-Flaggschiff auf dem Prüfstand

Die Fritz!Box 7590 im WLAN- und USB-Speedtest

| Autor / Redakteur: Dr. Harald Karcher / Andreas Donner

Die neue AVM Fritz!Box 7590 musste im Testlabor ihre WLAN- und USB-Performance unter Beweis stellen.
Die neue AVM Fritz!Box 7590 musste im Testlabor ihre WLAN- und USB-Performance unter Beweis stellen. (Bild: Karcher / AVM)

Das neue AVM-Flaggschiff Fritz!Box 7590 ist ein All-In-One-Feature-Monster mit Internet-Modem-Router für ADSL bis 16 Mbps und VDSL-Super-Vectoring-35b bis 300 Mbps. Dazu kommen WLAN-11ac-Wave-2 bis 1733 Mbps und zwei USB-3.0-Ports bis 5.000 Mbps sowie viele weitere Schnittstellen und Features. Wir haben gemessen, welchen WLAN-Speed die Fritz!Box wirklich erreicht, und was per USB-3.0 am Ende der Leitung rauskommt.

7490, 7580, 7581, 7582, 7590? Welche Fritz!Box ist denn jetzt die wahre Primadonna? Dazu Urban Bastert, Kommunikationschef des Berliner WLAN-Champions, per Ende Juli 2017: „Die 7590 ist unser aktuelles Flaggschiff. Bei uns hat es Tradition, dass das bisherige Flaggschiff noch einige Jahre weiter mitfährt. Insofern ist die 7590 zwar das neue Flaggschiff, aber nicht der Nachfolger der 7490.“

Bereits beim 7590-Launch zur CeBIT 2017 hat auch der AVM-Geschäftsführer Johannes Nill Positionierungs-Hilfe gegeben: „Lassen Sie mich noch kurz auf Spekulationen eingehen, die Fritz!Box 7590 würde die 7580 beerben. Das ist schlichtweg falsch. Die 7580 ist von uns nie als neues Flaggschiff angekündigt worden. Diese Gehäuseform ist bei uns im Haus Technologieträger. Als 7580 für WLAN AC, als 7581 für Supervectoring und Bonding und als 7582 für g.fast, ebenfalls eine Weiterentwicklung am DSL-Anschluss. Die 7580 ist in Deutschland im Handel erhältlich. Alle drei Produkte, 7580, 81 und 82 sind weiterhin im Angebot und erfreuen sich auch bei internationalen Providern großer Nachfrage."

Und nochmal Bastert, damit’s noch klarer wird: „Die 7590 steht in bester Tradition unserer erfolgreichen flachen Gehäuselinie wie schon von 7390 oder 7490 bekannt. Sie schreibt diese in moderner Interpretation fort. Vom Platinenaufbau ist die 7590 anders konzipiert als die 7580.“ Und was hat nun die 7590, was die 7580 nicht hat? Voila:

  • Super Vectoring
  • Anschluss auch am Analog- und ISDN-Netz möglich
  • etwas mehr USB-Power
  • etwas mehr WLAN-Power bei grundsätzlich gleichen Leistungsdaten 4x4 MU-MIMO.“

Kurzum: Die neue AVM 7590 vom Frühling 2017 hat offenbar mehr Speed bei VDSL, WLAN und USB als die AVM 7580 vom Sommer 2016. Die 7590 liegt zudem flach, die 7580 steht aufrecht. Die neue Fritz!Box 7590 verspricht laut AVM (unter anderem) folgende Leistungsmerkmale:

Internet-Router für Analog und Digital

Die Fritz!Box ist ein Internet-Router für ADSL-Anschluss bis 16 Mbps und VDSL-Anschluss bis 300 Mbps. Sie läuft an Supervectoring 35b, DSL, All-IP, ISDN und Analog. Über den Gigabit-WAN-Port kann man die 7590 aber auch an Kabel- oder Glasfasermodems anschließen.

Telefon-Anlage für Analog und Digital
Die Fritz!Box dient als Telefonanlage für Analogen Telefonanschluss, Digitalen ISDN-Anschluss und Digitalen All-IP-Anschluss. Die integrierte Telefonanlage der 7590 unterstützt verschiedenste Telefonie-Geräte, etwa:

  • 6 DECT-Schnurlostelefone
  • 2 analoge Geräte wie Telefon, Anrufbeantworter, Fax
  • ISDN-Telefone oder eine ISDN-Telefonanlage
  • 10 IP-Telefone wie etwa Fritz!App Fon für Apple iPhone ab iOS 4 und Google Android ab 2.1.
  • 5 integrierte Anrufbeantworter können Sprachnachrichten für unterschiedliche Telefonnummern speichern und per Email versenden.

DECT-Basis für Telefonie und Smart Home
Die Fritz!Box 7590 hat eine komplette DECT-Basisstation mit Unterstützung des DECT-ULE-Standards für bis zu 6 DECT-Schnurlostelefone, bis zu 10 schaltbare Steckdosen Fritz!DECT 200/210 und für bis zu 12 Heizkörperregler Fritz!DECT 300/Comet DECT.

Die genannten DECT-Steckdosen können die Stromzufuhr angeschlossener Geräte per Zeitschaltung steuern und den Energieverbrauch der Geräte messen. Die genannten DECT-Heizkörperregler können die Raumtemperatur automatisch steuern und somit Energiekosten sparen. Diese Smart-Home-Geräte lassen sich am Computer, Tablet oder Smartphone einrichten und bedienen – auch von unterwegs aus über das Internet.

WiFi-Mesh-Komfort für Router, Repeater, Powerline

Seit kurzem schmücken sich fast alle WLAN-Hersteller aus Amerika, Asien und Europa mit fantasiereichen Mesh-Marketing-Parolen. Befragt man allerdings acht Marketing-Manager nach dem tieferen Sinn, dann hat man ruckzuck mindestens zehn widersprüchliche Mesh-WiFi-Definitionen auf dem Tisch. Ein derart Marketing-getriebenes Begriffs-Chaos hat es seit Marktstart von WLAN-IEEE-802.11b anno 2000 noch nie gegeben. Sonst hätte WLAN niemals weltweit so erfolgreich werden können.

Am Ende sollte es aber immer um das gleiche, alte WLAN-Ziel gehen: Nämlich dem User ein stabiles, komfortables, schnelles und Reichweiten-starkes WiFi-Netz bis in den hintersten Winkel der Wohnung, des Hauses oder des Büros zu bieten.

Bei AVM umfasst der Mesh-Komfort unter anderem: „Ein WLAN für alle Geräte sowie ein gemeinsamer Name (SSID) und Netzwerkschlüssel. Das modulare System ist beispielsweise durch diverse Fritz!WLAN Repeater und Fritz!Powerline Adapter leicht zu erweitern. Die Verbindung erfolgt per Knopfdruck. Zu den weiteren Vorteilen und Features gehören u.a. intelligentes Crossband-Repeating für volle Geschwindigkeit, optimiertes TV- und Videostreaming, WLAN-Nachtschaltung, ein einheitlicher Gastzugang / Fritz! Hotspot, Zugriff und Steuerung auch von unterwegs und ein zentrales Update aller Geräte, die allesamt von der Fritz!Box Firewall geschützt werden“. Zitat Ende. Mesh blenden wir aber gleich wieder aus und stellen die Definitionen der verschiedenen Hersteller demnächst lieber mal in einem gesonderten Artikel vor. Details zum Mesh-Komfort bei AVM gibt es online.

WLAN-Basis 7590 mit 4x4 MU-MIMO bis 1733 Mbps

Der Mesh-Komfort ist nicht nur in den Top-Modellen von AVM zu finden. Doch nun zurück zum Flaggschiff 7590: Dort ist eine schnelle WLAN-Basisstation für WLAN-Geräte wie etwa Notebooks, Tablets, Smartphones, WiFi-Drucker oder WLAN-Fernseher verbaut: Die WiFi-Specs der neuen 7590 wurden schon am 20. März 2017 zur CeBIT 2017 angekündigt: O-Ton AVM: „Im WLAN tauscht die Fritz!Box 7590 gigaschnell Daten aus: Mit 4x4 Multi-User MIMO werden Geschwindigkeiten von 1.733 MBit/s allein auf dem 5-GHz- Frequenzband erreicht. Auf dem 2,4-GHz-Band kommen noch einmal bis zu 800 MBit/s hinzu.“ Zitat Ende.

Test: WLAN-Speed

Die AVM Fritz!Box 7590 erreichte in der Test-Umgebung des Autors (siehe Bilderstrecke ab Abbildung 11) folgende WiFi-Mess-Ergebnisse:

  • Download-Peaks im 5 GHz-Band: 987 Mbps
  • Upload-Peaks im 5 GHz-Band: 971 Mbps
  • Download-Peaks im 2,4 GHz-Band: 215 Mbps
  • Upload-Peaks im 2,4 GHz-Band: 513 Mbps

Doch Vorsicht: Diese Werte waren nur die allerbesten Maximal-Peaks, die obersten Schaumkronen, unter günstigen Bedingungen, nachts um halb drei, als alle Nachbarn schliefen und kaum noch irgendwelche WLAN-Störer aktiv waren. Und ja, WLAN-Werte sind auch von Wänden, Türen, Fenstern, Möbeln, Öfen, undichten Mikrowellen-Herden, surfenden Nachbarn und vielen weiteren Störfaktoren abhängig, also nur sehr begrenzt auf andere Umgebungen übertragbar. Wer die Durchsatzwerte genauer studieren will, sollte sich die Mess-Diagramme in der Bildergalerie an Bild Nr.: 14 anschauen.

Client-Test-Partner 4x4-Asus AC88

Kurz zum Test-Aufbau: Im Speedtest hing die Fritz!Box 7590 per Gigabit-LAN-Kabel direkt an einem schnellen Windows-10-Laptop mit SSD und Intel Core i7. Auf dem Laptop lagen einige Testdateien mit exakt 1,0 GB Größe. Diese 1-GB-Testdateien wurden via WLAN zwischen zwei Rechnern hin und her kopiert. Dabei wurde der WLAN-Netto-Speed aufgezeichnet.

Testpartner für die AVM 7590 war „auf der Gegenseite“ ein schneller Windows-7-Tower, ebenfalls mit SSD und Intel Core i7, auf dem ebenfalls mehrere Testdateien mit exakt 1,0 GB lagen. In diesem Tower-PC steckte die aktuell Welt-schnellste Asus PCE-AC88 Dual-Band AC3100 WLAN-Client-Karte.

Zwischen den (vier) Antennen der Asus PCE-AC88-Karte und den (acht) Antennen im Gehäuse der AVM Fritz!Box 7590 war im Speed-Test ein Abstand von circa drei Metern vorhanden. Die Gehäuse der beiden WLAN-Geräte hatten „direkten Sichtkontakt“.

Specs der Asus AC88 mit 4x4-WLAN-11ac-Wave-2

Noch ein paar technische Details zur Client-Karte: Die Asus PCE-AC88 ist ein Wireless PCI-E Adapter mit 4x4-Stream Dualband WLAN-AC-Wave 2 Multi-User MIMO. Im 2,4 GHz-Band verspricht diese Karte bis zu 1000 Mbps, im 5 GHz-Band bis zu 2167 Mbps, jeweils nominale Brutto-Datenraten. Natürlich nur, sofern der verbundene WLAN-Router diese nominalen Datenraten ebenfalls schon unterstützten kann. Möglich wird der WLAN-Speed-Sprung laut Asus unter anderem durch 4 gleichzeitige Daten-Streams und durch 1024-QAM-Modulation, kurz NitroQAM. Da sich die Datenraten von 1000 und 2167 rein rechnerisch auf nominale 3167 Megabit addieren, führt diese Karte auch den Namens-Zusatz AC3100.

Können 1-Gbps-LAN-Ports das 1,7-Gbps-WLAN ausbremsen?

Die 1-GB-Test-Dateien rasten im Test von der SSD des Windows-10-Laptops per LAN-Kabel in die AVM 7590 und von dort über die Luft zur Asus-4-Antennen-Client-Karte des anderen Rechners. Daher mussten die 1-GB-Test-Dateien im Test auch die 1-Gigabit-Ethernet-Ports des Win-10-Rechners und der AVM 7590 passieren. Solche 1-Gigabit-Ports bremsen den Daten-Speed in der Regel knapp unterhalb von 1 Gbps ab. Und bis vor kurzem war dieser 1-Gibabit-Engpass auch noch kein Problem.

Falls die AVM 7590 in den obersten Peaks aber schon mehr als 1.000 Mbps alias 1 Gbps netto funken sollte, was wir nicht ganz ausschließen können, würde das vorhandene Test-Equipment die obersten Speed-Peaks bereits abschneiden.

In der Bildergalerie ab Abbildung 14 sieht man die Speed-Messkurven der AVM 7590: Zuerst im „langsamen“ 2,4-GHz-Band, danach im „schnelleren“ 5 GHz-Band.

Die USB-3.0-Anschlüsse der 7590

Die Fritz!Box 7590 hat zwei blaue USB-3.0-Anschlüsse, einen an der Rückseite, und einen weiteren an der linken Außenseite. Alle Geräte im Fritz!Box-Heimnetz können dort angeschlossene USB-Geräte laut AVM gemeinsam und gleichzeitig verwenden.

Koppelt man zum Beispiel eine jüngere SSD oder eine herkömmliche HDD-Festplatte per USB-3.0 an eine Fritz!Box 7590, so kann man für wenig Geld ein Wireless-NAS-Speicher-System für Heim- und Office-User aus der Fritz!Box machen. Legt man Texte, Tabellen, Bilder, Musik oder Videos auf diese SSD oder HDD, dann können alle in die Fritz!Box eingeloggten Nutzer (über LAN und über WLAN) auf die zentralen Daten des externen Speichers zugreifen.

Bis vor Kurzem war USB an WLAN-Routern so langsam, dass man diese Ports nun wirklich nicht für externe Speicherlaufwerke nutzen wollte. Das hat sich mit der jüngsten AVM 7590 jetzt aber geändert: Deshalb haben wir die beiden USB-Buchsen ebenfalls vermessen.

Mess-Umgebung beim USB-Test an der 7590

Eine schwarze SanDisk Z410 SSD mit 240 GB steckte bei den Messungen in einer ICY BOX, die über das blaue USB-3.0-Kabel mit dem hinteren USB-3.0-Port der AVM Fritz!Box 7590 verkoppelt war. Diese preiswerte Mittelklasse-SSD findet man im Internet knapp unter 100 Euro; siehe Bildergalerie ab Abbildung 20.

Die Fritz!Box 7590 war im Test über ein gelbes LAN-Kabel (via Dockingstation) an einen Laptop angeschlossen. Also ganz bewusst mal nicht über W-LAN, weil über die Luft ein bisschen Speed verloren gehen könnte und wir im USB-Test ja mal das Limit von USB und nicht von WLAN messen wollen.

Der hellgraue Laptop Dell XPS 15 ist so schlank, dass er gar keine eigene Ethernet-LAN-Buchse hat - und somit auch kein Ethernet-LAN-Kabel aufnehmen kann.

Die schwarze Dell Thunderbolt Dock TB16 schließlich, ganz links im Bild, hat die Testdateien vom gelben LAN-Kabel aus der Fritz!Box 7590 kommend angenommen und über das schwarze Thunderbolt 3 Kabel an den (LAN-Port-losen) Dell XPS 15 Laptop weiter geleitet.

USB Speed-Messung

Beim ganz normalen Kopieren einer 1GB-Datei, also beim Drag & Drop, zwischen einer externen SSD an der Fritz!Box 7590 hier, und einem schnellen Laptop da, haben wir Peaks von 544 Mbps beim Lesen (= Download von SSD zum Laptop) und 220 Mbps beim Schreiben (= Upload der gleichen Datei vom Laptop zur SSD) gemessen.

Mittels FTP kam die gleiche 1GB-Datei sogar noch schneller, doch wer überträgt seine Daten heutzutage denn noch via FTP, wenn das schlichte Kopieren per Drag & Drop im Windows Explorer doch viel bequemer, vertrauter und ebenfalls schnell genug vonstattengeht?

544 Mbps reichen üppig zum Abspielen von HD-Filmen, direkt von der SSD, auch ohne den Film vorher auf die Platte des Laptops zu kopieren. Das haben wir nicht nur theoretisch ausgerechnet, sondern mehrfach ausprobiert. Auch schnelles Blättern durch Tausende von Hi-Res-Fotos, mitsamt Bildnachbearbeitung, direkt auf der SSD, ohne vorheriges Herunterladen auf den Laptop, hat sich erfreulich zackig angefühlt.

Die Speed-Werte waren übrigens stark davon abhängig, ob die SSD vor dem Test mit EXT3, FAT32, oder mit NTFS formatiert wurde:

  • EXT3-SSD brachte Peaks von 588 / 220 Mbps.
  • FAT32-SSD brachte Peaks von 493 / 200 Mbps.
  • NTFS-SSD brachte Peaks von 204 / 102 Mbps.

Randbedingungen beim USB-Test

Die zwei USB-Anschlüsse der 7590 standen auf „Power Mode USB 3.0“. Messungen im USB-2.0-Modus hätten die schönsten Speed-Spitzen geringfügig abschneiden können. Es kamen übrigens an beiden USB-Anschlüssen, egal ob hinten oder seitlich, in etwa die gleichen Messwerte heraus. Es dürfte also egal sein, ob man eine USB-Festplatte bzw. USB-SSD nun lieber hinten oder seitlich an der 7590 ansteckt.

Die vier LAN-Anschlüsse der 7590 standen auf „Power Mode 1 Gbit/s“. Hätten wir die LAN-Ports im energie-sparenden „Green Mode 100 Mbit/s“ belassen, dann wären keine Peaks von maximal 588 Mbps beim USB-Test gekommen, weil der LAN-Port den Speed dann massiv auf circa 100 Mbps herunter gebremst hätte.

Der Dell XPS 15 war 100% jungfräulich, 100% Werkszustand, noch keine eigenen Applikationen installiert, noch keine Updates genehmigt, noch keine Sekunde ans Internet gelassen. Warum? Auf einem überladenen Core-i7-Rechner haben die gleichen USB-Messungen weitaus weniger Speed erbracht. Wenn aber nicht alle Elemente im Testaufbau ihre volle Leistung ausspielen können, dann kommen halt schlechtere Messkurven zustande.

Fazit

Im 5 GHz-Band signalisiert die Fritz!Box 7590 Brutto maximal 1733 Mbps an WLAN-Speed. Davon sind (unter optimalen Randbedingungen) Netto tatsächlich 987 Mbps im Download und 971 Mbps im Upload über die Luft geflossen. Damit gehört die Fritz!Box 7590 unterm Strich zu den schnellsten WLAN-Routern auf dem Markt.

Im 2,4 GHz-Band signalisiert die Fritz!Box 7590 Brutto maximal 800 Mbps an WLAN-Speed. Davon sind im Test Netto letztlich 215 Mbps im Download und 513 Mbps im Upload durch die Luft gerauscht.

USB 3.0 Schnittstellen sind von den internationalen Gremien im Grundsatz auf ein theoretisches Maximum von 5 Gigabit pro Sekunde definiert. Im wahren Leben ist das jedoch graue Theorie. Denn gerade bei USB-Schnittstellen in WLAN-Routern ist es oft die CPU, die die maximale Datenrate zusätzlich limitiert. Zudem lässt sich die maximale Transferrate einer USB-3.0-Schnittstellen mit einem LAN- bzw. WLAN-Anschluss als Flaschenhals natürlich nie ausreizen. Hier geht es also viel mehr um das praktisch erreichbare Speed-Limit des USB-3.0-Ports der neuen AVM Fritz!Box 7590 im Einsatz als NAS-Drive oder Media-Server. Und die beiden USB 3.0 Ports der Fritz!Box 7590 brachten unter Best-Bedingungen mit einer EXT3-formatierten SSD Netto-Peaks von 588 Mbps im Downstream und 220 Mbps im Upstream. Das reicht üppig zum Abspielen von HD-Filmen direkt von einer extern an die 7590 angesteckten SSD.

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