Maue Geschäfte im laufenden Quartal befürchtet

Cisco streicht mehr Stellen als geplant

| Autor / Redakteur: dpa / Sylvia Lösel

Cisco setzt den Rotstift an.
Cisco setzt den Rotstift an. (Bild: Pixabay / CC0)

Der Netzwerk-Riese Cisco rechnet mit einem stärkeren Rückgang des Umsatzes als prognostiziert. Als Konsequenz sollen mehr Stellen als zunächst geplant abgebaut werden.

Der US-Netzwerkspezialist Cisco Systems rechnet mit deutlich schwächeren Geschäften im laufenden Quartal. Der Umsatz dürfte im Jahresvergleich um vier bis sechs Prozent schrumpfen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Das wäre ein deutlich stärkerer Rückgang als von Analysten mit einem Prozent Minus geschätzt. Zudem will das Unternehmen zu den bisher ohnehin geplanten 5.500 Stellenstreichungen nun 1.100 Jobs mehr abbauen. Das dürfte die Kosten für das Streichprogramm noch einmal von 700 Millionen Dollar vor Steuern um 150 Millionen Dollar erhöhen, hieß es. Die Aktie des Konzerns sackte nachbörslich um mehr als sechs Prozent ab.

Weniger Geld für Forschung

Im vergangenen dritten Geschäftsquartal (Ende April) fiel der Umsatz um ein Prozent auf 11,9 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn hingegen stieg um 7 Prozent auf 2,5 Milliarden, weil Cisco weniger Geld für Forschung und Entwicklung ausgab und auch im Vertrieb sparsamer war. Konzernchef Chuck Robbins sprach von Fortschritten beim mehrjährigen Umbau des Unternehmens.

Cisco stellt Geräte für den Internet- und Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik steckt in vielen Firmen-Netzwerken.

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