Jeans-Hersteller Mustang setzt auf Aagons ACMP

Asset- und Lizenzmanagement im Fokus

| Autor / Redakteur: Karin Winkler / Andreas Donner

Die Mustang-Jeans: Ausdruck amerikanischer Lässigkeit wird im deutschen Baden-Württemberg produziert.
Die Mustang-Jeans: Ausdruck amerikanischer Lässigkeit wird im deutschen Baden-Württemberg produziert. (Bild: © konradbak - stock.adobe.com)

Mit automatisiertem Client-Management beschäftigt sich Mustang schon einige Jahre lang. Weil im Laufe der Zeit immer weitere Anforderungen nach Asset- und Lizenzmanagement aufkamen, stieg der schwäbische Jeans-Hersteller 2016 auf die ACMP Suite um, wo er alle Funktionen optimal vereint vorfand.

1932 gründete Luise Hermann im Hohenloheschen Künzelsau die L. Hermann Kleiderfabrik, Keimzelle der heutigen Mustang GmbH. Dass einer der bekanntesten Hersteller eines Kleidungsstücks, das den Geist Amerikas quasi in seiner DNA enthält, im Baden-Württembergischen beheimatet ist, dürfte wohl viele überraschen. Auch, dass ihre als Arbeitskleidung konzipierte Hose knapp 80 Jahre später einmal ein oft teures Designer-Stück sein würde, hätte sich Luise Hermann damals wohl nicht träumen lassen.

In Künzelsau befindet sich noch heute der Hauptsitz von Mustang. 680 Beschäftigte zählt das Unternehmen, von denen aber nur ca. 100 in der Zentrale sitzen, der große Rest arbeitet in einem der 84 europaweiten Stores und Outlets unter anderem in Ungarn, Polen und Russland; außerdem gibt es zahlreiche Vertriebsmitarbeiter/innen im mobilen Einsatz. Aus diesem Grund hat sich Mustang schon vor über 20 Jahren entschieden, seine verteilte Landschaft an PC- und Notebook-Arbeitsplätzen nicht mehr manuell zu warten, sondern dafür ein Client-Management-System einzusetzen.

Umfassender Funktionsumfang zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Nach mehreren Herstellerwechseln gelangte man Anfang 2016 zu Aagon als Anbieter mit dem bislang umfassendsten Funktionsumfang. Denn in den letzten Jahren kam immer stärker die Anforderung auf, sich zusätzlich zum Client- künftig auch mit Asset- und Lizenzmanagement zu befassen. Zwar bieten die meisten Client-Management-Systeme solche Funktionen, auch das bislang eingesetzte. „Bei Aagon sind diese jedoch am besten unter einem Dach vereint und dies zum mit Abstand besten Preis-Leistungs-Verhältnis“, wie Jürgen Schweigert, Teamleiter Systemadministration bei Mustang, betont. Seine Abteilung zählt fünf Personen inkl. Auszubildendem und ist neben der Anwendungsentwicklung Teil des 13 Personen starken IT-Departments.

So war der Wechsel auf ein neues System zunächst ein Rechenbeispiel: Um rund 30 Prozent günstiger ist die Aagon-Lösung als die verglichenen Wettbewerbsprodukte. Das Preisargument allein hält Administrator Schweigert allerdings für zu kurz gegriffen. Auch wie sich System-Updates durchführen lassen, sei bei anderen Anbietern oft eine umfangreiche Aktion, bei der man eigens Beratungstage buchen müsse, ohne die es gar nicht ginge. „Anders bei Aagon, wo Updates automatisch über den Server eingespielt werden. Ein IT-Kollege muss sie nur noch freigeben und kann sie anschließend auch selbst administrieren, ohne dass er tagelang Supportgespräche mit dem Softwareanbieter führen muss.“

350 PCs, Notebooks und Kassensysteme umfasst der verteilte Rechnerpark, den Mustang seit Juli 2016 nun über die ACMP Suite administriert. Windows 7 ist das vorherrschende Betriebssystem; betrieben wird die IT im eigenen Rechenzentrum in Künzelsau, wo die Anwendungen virtuell auf drei VMware-Servern laufen. Der typische, über das Client Management gewartete, Arbeitsplatz umfasst neben MS-Office-Produkten das E-Mail-System Lotus Notes, verschiedene Browser, Adobe-Produkte, Skype u.a. Weitere Anwendungen bei Mustang sind das Branchen-ERP-System Fashion XL, spezielle Controlling- und HR-Tools, ein Product-Lifecycle-Management-System zur Kollektionsentwicklung sowie eine Kassensoftware für den Retail-Bereich, die an allen Rechnern in den europaweit 80 Stores zum Einsatz kommt.

System innerhalb von zwei Tagen lauffähig

Nach einer, von Aagon durchgeführten, Schulung war das System innerhalb von zwei Tagen so weit lauffähig, dass die PCs damit aufgesetzt werden konnten. Begünstigt wurde die kurze Umstellzeit dadurch, dass Mustang in puncto Client Management eben nicht auf der grünen Wiese startete, sondern schon wusste, wie man Skripte anwendet und Software aufbereitet, damit sie verteilt werden kann. Für die Ablösung eines alten durch ein neues Client-Management-System hat Aagon eine spezielle Funktion entwickelt. Über die Management-Software erhält dabei jeder Rechner einen Agenten, und der alte Agent kann deinstalliert werden. So übernimmt das Client-Management-System den Rechner im bestehenden Zustand und führt ihn weiter, ohne dass eine komplette Neuinstallation aller Software nötig wäre.

Lizenzen sind dokumentiert und jederzeit abrufbar

Das nun mögliche Lizenzmanagement ist für Mustang eine ungemein große Arbeitserleichterung. Immer dann, wenn Anfragen zu beantworten sind, wie viele Lizenzen im Unternehmen im Einsatz sind, kommt es zur Anwendung. Denn die Lizenzmodelle ändern sich gerade im Unternehmensbereich regelmäßig. Ein korrektes und zeitnahes Nachhalten gültiger Lizenzen für installierte Software ist deshalb besonders wichtig.

Ergänzendes zum Thema
 
Kurz notiert:

Durch die initiale Inventarisierung mit ACMP Inventory liegen diese Informationen gut dokumentiert im ACMP-Lizenzmanagement vor, und die Systemadministratoren können sich über Reports jederzeit einen einfachen und schnellen Überblick darüber verschaffen, wie viele Windows- und Office-Lizenzen installiert sind, welcher Anwender mit welcher Version arbeitet und ob die Zahl mit den erworbenen übereinstimmt. „Diese Daten liefert uns das System auf Knopfdruck“, erklärt Schweigert.

Für das Asset Management nutzte Mustang bislang eine selbstentwickelte Access-Lösung, die durchaus funktionierte. Der Vorteil mit ACMP Asset Management: Alles ist innerhalb einer Software zentriert. Die Administratoren können dort dokumentieren, wann ein Asset (PC, Notebook, Switch, Server) an wen ausgeliehen wurde und wann es wieder zurückkam. Und sie haben diese Informationen nun gebündelt unter eine Oberfläche.

Neben dem Lizenz- und dem Asset Management bleiben die bereits bewährten Vorteile eines Client-Management-Systems. Zum einen hält es Software auf den angeschlossenen Rechnern automatisch aktuell. Dies funktioniert bei Aagon über so genannte Client Commands, einer eigens für ACMP entwickelten innovativen Skriptsprache, die auch für weniger programmieraffine IT-Administratoren leicht zugänglich ist. 30 Commands hat Mustang bereits selbstständig erstellt, Tendenz steigend.

ACMP Desktop Automation soll den Systemadministratoren ferner stupide Tätigkeiten wie das Einrichten eines PCs abnehmen. Damit sparen sie sich etliche Stunden ewig gleicher Routinearbeiten. Bis alle Spezialsoftware installiert ist, können sonst schon mal fünf bis sechs Stunden vergehen. Mit dem Client Management ist es eine Sache von nur einer oder – wenn wenig Software zu installieren ist – nur einer halben Stunde. Dies erleichtert im Nachhinein auch die Fehlersuche: Läuft auf dem Rechner eine Software nicht rund, setzt man den Client kurzerhand zurück.

„Rechner auspacken, ans System bringen, und der Rest läuft von selbst. Wir müssen nur noch marginale Benutzeranpassungen vornehmen“, so die Erfahrung von Jürgen Schweigert. Auch hier sieht er einen Unterschied zur Vorgängerlösung: Das Erstellen von Skripten sei früher eine anspruchsvolle Tätigkeit gewesen, die fast an Programmierung grenzte. Mit den Client Commands kommen die Administratoren nun viel besser zurecht. Das erleichtert die Anlage zu verteilender Softwarelösungen – bis hinunter zu den kleinsten Systemen, die man dadurch auch noch ins Client Management integriert.

Auch Fremdprogramme lassen sich integrieren

Für Jürgen Schweigert ist die ACMP-Suite eine typische eierlegende Wollmilchsau. Nicht nur, dass er dort Client-, Lizenz- und Asset Management unter einem Dach findet. Zusätzlich zu den eigenen Modulen ist sie fähig, Fremdprogramme zu integrieren wie zum Beispiel eine Remote-Software, über die sich die Administratoren im Problemfall auf den Rechner des Anwenders schalten können. So starten sie morgens ihr Client Management und können damit den ganzen Tag alle im Rahmen der Systemadministration anfallenden Arbeiten erledigen. Bei Mustang denkt man bereits darüber nach, künftig auch die Helpdesk-Funktionen der ACMP-Suite darüber zu nutzen.

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